Neymar kehrt zu FC Santos zurück – und die Stimmung kippt

Die rückkehr von neymar zu fc santos

Die Rückkehr des Fußball-Superstars Neymar zu seinem Jugendklub FC Santos entwickelt sich immer mehr zum Fiasko. Der Stürmer gerät mit Trainer Juan Pablo Vojvoda und seinen Mitspielern aneinander und sorgt mit einer Szene für neuen Wirbel.

Neymar-wutausbruch bei der auswechslung

Neymar-wutausbruch bei der auswechslung

Beim 0:2 gegen Flamengo explodierte Neymar vor laufenden Kameras. Er kritisierte die Taktik, die Mitspieler für Fehler in der Abwehr und regte sich über seine Auswechslung auf. Als ihn Trainer Vojvoda fünf Minuten vor dem Ende vom Platz holte, konnte der Brasilianer seinen Ärger kaum verbergen.

Team und klub genervt von neymar

Team und klub genervt von neymar

Laut einem Bericht von "Globo Esporte" empfanden seine Teamkollegen die Reaktion als "völlig übertrieben" und "respektlos". Die Konsequenz: In der Kabine wächst der Unmut über den Ex-Star von Barça und PSG. Spieler und Klubführung sollen genervt von Neymars Verhalten sein.

Neymar entschuldigt sich

Neymar entschuldigt sich

Neymar soll sich bei seinen Mitspielern entschuldigt und erklärt haben, sein Ärger habe sich über die Leistung des Schiedsrichters entladen. Dennoch will Santos wohl keine Strafe verhängen.

Sportlich läuft es schlecht

Neymar hat in der laufenden Saison in Brasilien nur 15 Spiele bestritten, 17 verpasst – meist verletzungsbedingt. Der Klub steckt im Abstiegskampf, der Superstar bleibt blass. Nur drei Ligatreffer sind ihm bisher gelungen. Viel zu wenig für einen Stürmer seines Formats.

Fans verlieren die geduld

Auch die Anhänger wenden sich zunehmend ab. Auf Social Media wird Neymar mittlerweile heftig kritisiert – viele werfen ihm vor, sich mehr für seinen Lifestyle als für Santos zu interessieren. Bei den letzten Heimspielen waren erstmals Pfiffe zu hören, wenn der Superstar am Ball war.

Neymar steckt im leistungsloch

Nach seinen schweren Verletzungen kam Neymar nie wieder richtig in Tritt. Als Hoffnungsträger gekommen, jetzt nur noch Buhmann – das hat sich Neymar sicher alles ganz anders vorgestellt.