Neue United-Mentalität: Keine Störenfriede mehr!
Manchester united im aufwind
Manchester United ist endlich wieder im Aufwind. Nach einer desaströsen Vorsaison hat Trainer Ruben Amorim (40) das Team stabilisiert – auch dank einer klaren Linie in der Kabine.
Innenverteidiger leny yoro
Innenverteidiger Leny Yoro (19) sieht darin den Schlüssel zum Erfolg: „Der Charakter ist wirklich wichtig, auch für die Stimmung innerhalb des Teams. Ich finde, der Klub fährt gut damit, nur Leute in die Mannschaft zu holen, die gute Absichten haben. Wir wollen keine schlechten Dinge im Team.“
Fokus auf die mannschaft
„Jeder sollte sich auf die Mannschaft fokussieren und kein Drama machen“, erklärt Yoro weiter. „Mit schlechten Charakteren, schlechter Energie oder schlechter Stimmung können wir nichts aufbauen.“
Spieler, die united verlassen mussten
Deutlicher kann man die Botschaft kaum formulieren: Bei United ist kein Platz mehr für Egos und Alleingänge. Marcus Rashford (28), Jadon Sancho (25), Alejandro Garnacho (21) und Antony (25) – allesamt Spieler, die United im Sommer loswerden wollte und dies auch tat.
Erfolgreiche neue Ära
Der 19-jährige Franzose ist einer der Gewinner der neuen Ära. Zehn Premier-League-Einsätze, ein fester Platz im Abwehrzentrum – Yoro steht für das neue, disziplinierte United. Die Stimmung im Team sei völlig anders als im Vorjahr: „Letzte Saison war sehr emotional, ehrlich gesagt schwer für alle. Dieses Jahr ist es anders. Wir haben mehr Freiheit im Kopf. Wenn du gewinnst, hast du eine perfekte Woche – alles ist ruhiger.“
Topspiel bei tottenham
Nach vier ungeschlagenen Partien kletterte Amorims Team auf Platz acht der Tabelle. Am Samstag steht das Topspiel bei Tottenham an – und der Verteidiger weiß, worum es geht: „Wenn du bei Manchester United bist, musst du in Europa spielen. Das ist unser Ziel.“
Wink an die ehemaligen spieler
Ein klares Statement eines jungen Spielers, der mit seiner Reife beeindruckt. Und vielleicht auch ein Wink an jene, die United verlassen mussten – weil sie laut Yoro schlicht „keine guten Dinge ins Team gebracht haben“.