Narváez steigt aus: traum vom sprinttrikot platzt!
Schwerer Rückschlag für Jhonatan Narváez bei der 109. Giro d’Italia: Der ecuadorianische Etappensieger musste am Donnerstag einen Sturz erleiden, der seine Ambitionen für die Königsetappe am Freitag zunichte machte. Damit ist die Entscheidung im Kampf um das Sprinttrikot praktisch gefallen.

Ein sturz verändert alles
Narváez, der bereits drei Etappen für sich entscheiden konnte, war auf dem Weg zurück zum Teambus verunglückt. Die genauen Verletzungen wurden von UAE Emirates-XRG nicht bekannt gegeben, doch das Team bestätigte, dass sie ihn für die anspruchsvolle Etappe zwischen Feltre und Alleghe mit fast 5000 Höhenmetern zu stark beeinträchtigt hätten. Ein herber Schlag für den 29-Jährigen, der sich nach seinen bisherigen Erfolgen auf einen starken Auftritt in den Bergen verlassen hatte.
Der Ausstieg Narváez’ hat direkte Konsequenzen für die Wertung um das Sprinttrikot. Der Franzose Paul Magnier kann nun seine Position festigen und die begehrte Auszeichnung quasi sicher in trockene Tücher wischen. Ein verpasster Coup für den Ecuadorianer, der nun vorzeitig aus dem Rennen um den Gesamtsieg und die Nebenwertungen ausscheidet.
Die schweren Bergetappen am Freitag und Samstag werden ohne Narváez' Unterstützung über die Bühne gehen. Das Finale in Rom am Sonntag verspricht dann wieder eine schnelle Schlussfolgerung für die Sprinter. Die Frage ist, ob die verbleibenden Fahrer die Strapazen der letzten Tage noch verkraften können, um in einem packenden Sprint um den Sieg zu kämpfen. Es bleibt spannend!
