Mourinho hinterlässt verbrannte Erde in Istanbul

Der königliche aufenthalt

José Mourinho (62) hat bei Fenerbahce Istanbul ordentlich verbrannte Erde hinterlassen. Laut dem türkischen Medium "Yenicag Gazetesi" hat der Portugiese eine Hotelrechnung in Höhe von rund 36,5 Millionen türkischen Lira – also etwa 747.000 Euro – verursacht.

Luxusunterkunft

Luxusunterkunft

Der Grund: Mourinho lebte während seiner 14-monatigen Amtszeit fast durchgehend im luxuriösen "Four Seasons" Hotel am Bosporus. In einer der exklusivsten Suiten Istanbuls – mit Marmorbädern, Panoramaterrasse und Blick auf den Bosporus. Eine Unterkunft, die pro Nacht mehrere Tausend Euro kostet.

Sportliche leistungen

Sportliche leistungen

Sportlich blieb die Zeit des "Special One" alles andere als königlich. Nach dem Champions-League-Aus gegen Benfica – ironischerweise der Klub, den Mourinho inzwischen selbst trainiert – musste er im August seine Koffer packen. Fenerbahce beendete die Zusammenarbeit vorzeitig und überwies dem Coach zum abschied eine Abfindung von rund 15 Millionen Euro. Ein goldener Handschlag – und eine teure Hotelrechnung obendrauf.

Fans reagieren fassungslos

Fans reagieren fassungslos

Türkische Fans reagieren fassungslos. Auf Social Media hagelt es Kritik: Der Klub habe Mourinho "wie einen König leben lassen", während sportlich kaum Fortschritte zu sehen waren. Ob Mourinho oder letztlich der Klub für die Luxusunterkunft aufkommt, ist bislang unklar. Einige berichten, die Kosten seien Teil seines Vertrags gewesen, andere behaupten, Mourinho müsse selbst zahlen.

Vergangene stationen

Der Portugiese hat ein Händchen für spektakuläre Abgänge – und teure Hotels. Schon während seiner Zeit bei Manchester United wohnte Mourinho dauerhaft im Lowry Hotel, was ihm damals Kosten von über 500.000 Pfund (rund 585.000 Euro) einbrachte.

Zukunftsaussichten

Ob Istanbul für ihn zur teuersten Station seiner Karriere wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Selbst nach seinem Abgang sorgt José Mourinho in der Türkei weiterhin für Schlagzeilen.