Millionenstreit nach Arsenal-Wechsel von Martín Zubimendi!

Transfer und streit

Für 51 Millionen Euro wechselte der spanische Mittelfeldspieler Martín Zubimendi in der vergangenen Transferperiode von Real Sociedad zu Arsenal in die Premier League.

Starker auftritt in london

Starker auftritt in london

Zubimendi hat sich bei den „Gunners“ schnell etabliert und trägt maßgeblich zum aktuellen Erfolg des Teams bei, das aktuell an der Tabellenspitze der Premier League thront.

Streit um ausbildungsentschädigung

Streit um ausbildungsentschädigung

Doch im Hintergrund brodelt es gewaltig: Real Sociedad und sein Jugendklub Antiguoko sind in einen Streit verwickelt. Antiguoko wirft Real Sociedad vor, eine vertraglich vereinbarte Ausbildungsentschädigung in Höhe von 1 Million Euro nicht gezahlt zu haben.

Antiguoko vor gericht

Antiguoko vor gericht

Antiguoko hat Real Sociedad vor Gericht gezerrt. Roberto Montiel, Technischer Direktor bei Antiguoko, wird von „Goal“ zitiert: „Die Beziehung zu Real Sociedad ist aktuell sehr schlecht. Als Zubi damals zu Sociedad wechselte, wurde vereinbart, dass wir im Falle eines Weiterverkaufs fünf Prozent der Ablösesumme – maximal eine Million Euro – erhalten.“

Neuer kooperationsvertrag

Stattdessen eskalierte die Lage zwischen den Klubs. Antiguoko beendete die Zusammenarbeit 2020 und schloss stattdessen einen neuen Kooperationsvertrag mit Athletic Bilbao.

Politische hebel

Der Streit geht über Geld hinaus. Laut Montiel wolle Real Sociedad Antiguoko systematisch schwächen und greife dabei sogar auf politische Hebel zurück. Die Provinzregierung von Guipúzcoa hat ein Gesetz erlassen, das Real Sociedad unterstellt ist. Es besagt, dass Kinder aus einem Umkreis von fünf Kilometern rund um San Sebastián bis zur U14 nicht mehr bei Antiguoko unterschreiben dürfen – selbst wenn deren Eltern das wollen.

Gerichtliche schritte

Montiel zieht einen drastischen Vergleich: „Das ist, als würde ein Kind aus einem Londoner Vorort nicht für irgendeinen Klub in London unterschreiben dürfen – Wahnsinn! Wir haben das Ganze nun gerichtlich eingereicht. Es wird ein Verwaltungsstreit.“