Jan Löhmannsröben: Heftiger Ausraster nach 2:4-Niederlage

Hallescher fc: jan löhmannsröben auf dem tv-interview los

Jan Löhmannsröben (34) vom Halleschen FC hat nach der 2:4-Niederlage gegen den 1. FC Lok Leipzig im TV-Interview eine heftige Ausraster gezeigt. Der Verteidiger, der einst im Fernsehen den Schiri als Cornflakes-Zähler betitelte, ließ seinem Frust freien Lauf.

Elf punkte rückstand: halle aus dem aufstiegsrennen

Elf punkte rückstand: halle aus dem aufstiegsrennen

Nach der Niederlage gegen Lok Leipzig liegt Halle mit elf Punkten Rückstand zurück und ist damit aus dem Aufstiegsrennen raus. Löhmannsröben trat mit einer „Riesen-Kawatte“ zum TV-Interview an und motzte sich den Frust von der Seele.

Extreme seltenheit: das sieht man von messi fast nie!

Extreme seltenheit: das sieht man von messi fast nie!

Während des Interviews giftete Löhmannsröben wild drauf los, als der MDR-Reporter Stephan Weidling nach den Saisonzielen fragte. „Geh mir nicht auf den Sack. Was willst du von mir? Das ist erst der 12. Spieltag“, giftete er.

Löhmannsröben on fire: kritik an der mannschaft

An seiner Truppe ließ Löhmannsröben nach der Niederlage gegen Lok Leipzig kein gutes Haar. „Die vier Gegentore waren alles Fehler von uns, wir kacken uns immer selbst in die Suppe“, giftete der Ex-Zweitliga-Profi (Hansa Rostock).

Kritik an der mannschaft: „wir labern uns einen zacken aus der krone“

„Und labern uns einen Zacken aus der Krone, in dem wir sagen, es fehlen immer nur ein paar Prozent, wir müssen das Herz auf dem Platz lassen. Jetzt stellen wir uns wieder hin und sagen, du hast alles gegeben und ein gutes Spiel gemacht – aber da kannste dir nix für kaufen“, kritisierte Löhmannsröben.

Kritik an der mannschaft: „es kotzt mich ehrlich gesagt an“

„Es kotzt mich ehrlich gesagt an. Wir müssen mal sachlich spielen und unsere Zweikämpfe gewinnen. Heute hat es ja mal wenigstens mit zwei Toren geklappt. Es ist jede Woche dieselbe Leier: Wir geben Gas, wir kämpfen, wir leben – holen wir Zählbares? Nein!“, kritisierte Löhmannsröben weiter.

Vorgeschichte: löhmannsröben und seine ausraster

Nicht der erste Klartext-Ausraster des Abräumers, der unter anderem schon für Kaiserslautern, den 1. FC Magdeburg, Jena und Preußen Münster spielte. 2018 war er in einem Interview nach Abpfiff des Spiels Zwickau gegen Kaiserslautern (1:1) Schiedsrichter Markus Wollenweber angegangen, weil der nach einem Handspiel von Löhmannsröben Elfmeter gepfiffen hatte.

Löhmannsröben damals: „wenn das kein foulspiel ist, ja leck mich am arsch, alter, ehrlich“

„Wenn das kein Foulspiel ist, ja leck mich am Arsch, alter, ehrlich. Wenn das ’n Schiri ist… Weiß nicht, digga, soll der Cornflakes zählen gehen. Da platzt mir die Krawatte, ehrlich. Ich hoffe der kann ’ne Woche nicht pennen, soll erst mal Kreisliga pfeifen“, sagte Löhmannsröben damals.

Strafe des dfb

Der Verteidiger wurde vom DFB damals zu 1200 Euro Geldstrafe verdonnert.