Hugo Ekitiké: Ein Überraschungstalent beim FC Liverpool
Ein überzeugender start
Hugo Ekitiké (23) begann seine Zeit beim FC Liverpool mit drei Toren in den ersten fünf Liga-Spielen, was seine Euphorie bei Fans und Experten weckte. Doch mittlerweile ist die Euphorie um den französischen Stürmer etwas verflogen, insbesondere im Hinblick auf den durchwachsenen Saisonstart der „Reds“.
Durchwachsene leistungen
In den letzten vier Premier-League-Spielen hat Ekitiké nicht mehr getroffen. Trotz dieser Leistungsschwankungen gilt er als positive Überraschung, während sich die Kritik der Experten und Fans oft auf die beiden Top-Einkäufe Alexander Isak und Florian Wirtz konzentriert.
Interview mit arne slot
Vor dem Top-Spiel bei Manchester City sprach Ekitiké über seinen Start in Liverpool und sein Verhältnis zu Trainer Arne Slot. Der 23-Jährige wählte bemerkenswert deutliche Worte und sagte über die hohen Anforderungen des Coaches: „Als Spieler ist man manchmal angepisst, es nervt. Ich weiß, dass er das Beste für mich und das Beste für die Mannschaft will. Ich würde sagen, er sitzt mir schon im Nacken, aber das ist nichts Schlechtes. Er will mir nur helfen, also nehme ich ihm das nicht übel. Er will, dass ich immer mehr gebe.“
Positive einstellung
Ekitiké nahm die Kritik von Slot positiv auf und betonte, dass die Gespräche mit dem Trainer ihm helfen, sich zu verbessern. Er erklärte: „Manchmal sagt man, dass ein Trainer einem im Nacken sitzt. Vielleicht hat man manchmal das Gefühl, dass es ein bisschen zu viel ist und man sich beschweren möchte, aber es ist eine gute Sache, denn ich denke, wenn ein Trainer dich nicht mag, wird er nicht mit dir sprechen oder versuchen, das Beste aus dir herauszuholen. Ich nehme es positiv auf. An manchen Tagen finde ich es natürlich etwas nervig, aber wenn ich zurückblicke und mir unsere Gespräche anschaue, dann waren das nur gute Dinge, die mir helfen, mich zu verbessern.“
Kritik nach trikot-aktion
Auf die Frage, was Slot speziell von ihm verlangt, lachte Ekitiké: „Mein Trikot anzubehalten!“ Der Franzose hatte nach seinem Treffer zum 2:1 in die 3. Runde des League Cups gegen den FC Southampton sein Trikot ausgezogen, dafür Gelb-Rot gesehen. Anschließend gab es dafür harte öffentliche Kritik von Slot: „Ich habe ihm gesagt, wenn man im Champions-League-Finale in der 87. Minute nach einem Dribbling gegen drei Spieler und einem Schuss in den Winkel ein Tor erzielt, kann ich vielleicht verstehen, dass er denkt: 'Das ist alles mein Verdienst, was habe ich geleistet.'“ Und weiter: „Aber ich bin altmodisch, ich bin 47. Ich habe nie auf diesem Niveau gespielt, aber ich habe ein paar Tore geschossen und wenn ich ein solches Tor geschossen hätte, hätte ich mich umgedreht, wäre zu Federico Chiesa gegangen und hätte gesagt: 'Dieses Tor gehört ganz dir, es geht nicht um mich.' Unnötig, nicht klug, man nennt es dumm, ich habe es auch sofort als dumm bezeichnet.“
