Die Füchse Berlin bleiben in der Königsklasse eine Macht

Berliner siegeszug in der champions league

Die Füchse Berlin haben in der Champions League ihren siebten Sieg in Serie gefeiert und bleiben damit ungeschlagen. Das beeindruckende 38:37 in Lissabon gegen Sporting Lissabon gab den dezimierten Berlinern, die auf vier dauerverletzte Stars verzichten mussten, mächtig Rückenwind – zumindest mental.

Körperliche belastung und enge spieltermine

Körperliche belastung und enge spieltermine

Körperlich ist die Belastung enorm: Nur 43 Stunden nach dem Schlusspfiff in Portugal wartet bereits der Liga-Kracher gegen den THW Kiel (18 Uhr Dyn und ARD). Die „48-Stunden-Regel“ in der DFO (Ordnung zur Durchführung von Spielen) wird erneut zum Problem, da sie nur Spiele in deutschen Ligen betrifft, aber auch in der Champions League angewendet wird.

Reaktionen der berliner spieler

Reaktionen der berliner spieler

Füchse-Kapitän Max Darj (34) zeigt sich wenig begeistert von der engen Spielplanung: „Dass man zwei so wichtige Spiele so eng legt, das finde ich einfach schwach. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Wir können es ja nicht ändern.“ Trainer Nicolej Krickau (39) verdeutlicht die Herausforderung: „Die eine Mannschaft spielt schon am Dienstag und die andere hat nicht einmal ein Training vorher. Wir kommen erst am Freitag-Abend aus Portugal zurück.“

Vorbereitung auf das spiel gegen kiel

Vorbereitung auf das spiel gegen kiel

Die Berliner wollen sich nicht mit Meckern befassen und konzentrieren sich auf die Vorbereitung. Darj empfiehlt: „Viel und gut essen, viel schlafen, dabei regenerieren und vor allem den Kopf ausschalten, gar nicht erst daran denken, dass es anstrengend werden könnte.“

Verletzungen und rückkehr von stars

Verletzungen und rückkehr von stars

Bei den Berlinern fehlen Fabian Wiede (Kreuzbandriss), Nils Lichtlein (Leistenverletzung), Lukas Herburger (Rückenprobleme) und Leo Prantner (Schulter-OP). Bei den Kielern ist Spaniens Torhüter-Star Gonzalo Perez de Vargas (34) zurück.

Das top-spiel gegen kiel

Das Duell zwischen Deutschland-Held Andi Wolff (34) und Perez de Vargas im THW-Kasten gegen die Berliner Angriffsmaschinen Mathias Gidsel (26) und Lasse Andersson (31) verspricht Spannung. Die Berliner Dänen warfen gegen Sporting zusammen 21 Tore. Max Darj hat ein simples Rezept: „Einfach nicht den Torwart treffen.“

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