Boniface-comeback: thioune mahnt zur geduld – köln-spiel entscheidend
Bremen – Bayer Leverkusens Leihstürmer Victor Boniface ist zurück in Bremen, doch sein sofortiger Einsatz im wichtigen Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) erscheint unwahrscheinlich. Trainer Daniel Thioune betonte, dass der Stürmer noch einen deutlichen Rückstand aufweist und eine sorgfältige Heranführung notwendig sei.
Die überraschende rückkehr und der fitness-check
Boniface kehrte zwar frühzeitig von Leverkusen an die Weser zurück, allerdings offenbar nicht in dem körperlichen Zustand, den sich Werder Bremen erhofft hatte. Thioune erklärte, dass die Entscheidung, ihn zunächst ins Mannschaftstraining zu integrieren, und nicht ins Individualtraining, bereits vor einigen Tagen getroffen wurde. „Es ist offensichtlich, dass wir schon davon ausgegangen sind, dass Victor in einem körperlich besseren Zustand zu uns zurückkehrt“, so der Coach.
Die Knie-Operation und die anschließende Rehabilitation haben offenbar Spuren hinterlassen. Boniface benötigt nun Zeit, um seine Form wiederzufinden und sich vollständig ins Mannschaftsgefüge zu integrieren. Thioune steht jedoch voll hinter seinem Angreifer und appelliert an die Fans, ihm die nötige Zeit zu geben. „Ich stehe hinter Victor und bitte darum, ihn nicht ohne Kenntnis der Begleitumstände zu beurteilen.“

Ein punkt vorsprung – und die köln-aufgabe
Für Werder Bremen geht es in Köln um mehr als nur drei Punkte. Als Tabellen-14. wollen die Norddeutschen den Vorsprung auf den direkten Konkurrenten verteidigen und so den Klassenerhalt sichern. Der Druck ist spürbar, doch Thioune scheint zu wissen, dass der frühe Einsatz von Boniface keine Garantie für einen Sieg wäre. Stattdessen setzt er auf eine geduldige Heranführung und darauf, dass der Stürmer bald sein volles Potenzial abrufen kann.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um zu beurteilen, ob Boniface bereits am Sonntag in Köln eine Rolle spielen kann. Bis dahin gilt es, die Fitness des Angreifers zu beobachten und die richtige Balance zwischen Belastung und Schonung zu finden. Denn eines ist klar: Ohne eine spielfitte Top-Angriffschance wird es für Werder Bremen schwer, in Köln zu punkten.
