Bayern München warnt vor Leverkusen: Grimaldo ist eine Bedrohung
Leverkusen: grimaldo als standardschütze
Alejandro Grimaldo (30) von Bayer Leverkusen ist einer der besten Standardschützen der Liga. Mit sieben Toren und vier Assists in bisher 13 Saisonspielen ist der Linksverteidiger eine große Gefahr für den FC Bayern im Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen die Werks-Elf (Samstag 18.30 Uhr, live bei Sky und im Ticker von SPORT BILD).
Grimaldo: freistöße als waffe
Die stärkste Waffe des Linksverteidigers sind seine Mega-Freistöße. Diese Saison verwandelte Grimaldo schon vier – zuletzt am Mittwoch im DFB-Pokal gegen Paderborn (4:2 nach Verlängerung).
Bayern warnt vor grimaldo
Die Bayern sind also gewarnt vor dem spanischen Standard-Spezialisten. Trainer Vincent Kompany (39) sagte am Freitag auf der Pressekonferenz: „Die Wahrheit ist, einfach zu hoffen, dass keine blöden Fouls gemacht und keine Freistöße gegeben werden. Dass er vielleicht an diesem Tag keinen unglaublichen Freistoß-Tag hat. Und dass der Torwart uns in dieser Situation hilft. Mehr kannst du nicht machen.“
Kompany: leverkusen in top-form
Neben den Grimaldo-Freistößen sensibilisiert Kompany seine Mannschaft aber auch für die spielerische Qualität des Vizemeisters. Schließlich haben die Leverkusener nach ihrem durchwachsenen Saisonstart und dem Trainerwechsel von Erik ten Hag (55) hin zu Kasper Hjulmand (53) wieder in die Spur gefunden, fünf der vergangenen sechs Bundesligaspiele gewonnen.
Leverkusen: viele abgänge, neue talente
Mit den Abgängen von Florian Wirtz (22), Granit Xhaka (33), Jonathan Tah (29) und Jeremie Frimpong (24) hat Leverkusen im Sommer zahlreiche Leistungsträger abgegeben. Dafür kamen vielversprechende und hochveranlagte Spieler wie Jarell Quansah (22), Loïc Badé (25), Eliesse Ben Seghir (20) oder Ernest Poku (21).
Kompany: rivalität bleibt
Die Spielidee von Neu-Trainer Hjulmand scheint schon jetzt gut zu greifen. Auf BILD-Nachfrage, ob die Rheinländer (aktuell Rang 5) nach der Double-Saison 2023/2024 und der Vizemeisterschaft in der vergangenen Spielzeit immer noch Bayerns härtester Rivale im Kampf um die Schale sind, antwortete Kompany: „Ich bin nicht hier, um zu entscheiden, wer der beste Konkurrent ist. Das Einzige, was für mich zählt, ist, dass wir gewinnen. Die Rivalität aus der letzten Saison ist noch immer da. Nur, weil Leverkusen in den ersten zwei, drei Spielen nicht viel gewonnen hat, werden wir sie nicht unterschätzen. Sie haben in den letzten sechs Spielen 16 Punkte geholt. Aber das Gefühl, dass wir morgen unsere Leistung bringen und gewinnen können, das bleibt. Auch, wenn Leverkusen sehr stark ist.“