Alcaraz räumt ein: sinner wird nummer eins – und das bald!

Monte Carlo – Ein Beben in der Tenniswelt: Carlos Alcaraz, der amtierende Weltranglistenerste, hat überraschend eingeräumt, den Platz an die Spitze an Jannik Sinner verlieren zu werden. Die Worte des Spaniers nach seinem Erstrundensieg in Monte Carlo hallen nach und werfen einen neuen Blick auf den Kampf um die Weltranglistenführung.

Sinner profitiert von sperre und erfolgen

Die Situation ist klar: Jannik Sinner hat im Sunshine Double in Indian Wells und Miami einen beeindruckenden Rückstand auf Alcaraz aufgeholt. Doch der eigentliche Grund für Sinners Aufstieg ist die Sperre Alcaraz' im vergangenen Frühjahr, die ihm den Verlust von Punkten erspart. Während Alcaraz hier in Monte Carlo Punkte verteidigen muss, werden Sinners Punkte addiert – ein entscheidender Vorteil.

„Um ehrlich zu sein, werde ich die Nummer eins der Welt verlieren“, gestand Alcaraz nach seinem Sieg gegen Báez. „Ich weiß nicht, ob es hier in Monte Carlo oder beim nächsten Turnier passiert, aber es ist unvermeidlich.“ Diese Worte sind ein Eingeständnis der Umstände und eine klare Ansage an den Wettbewerb.

Drei szenarien für sinners triumph

Drei szenarien für sinners triumph

Es gibt gleich drei Szenarien, in denen Sinner bereits in Monte Carlo die Spitze der Weltrangliste zurückerobern kann. Ein Turniersieg wäre der einfachste Weg, aber auch das Erreichen des Finales, während Alcaraz nicht weiterkommt, würde den Wechsel herbeiführen. Und sollte Alcaraz vor dem Viertelfinale ausscheiden, würde Sinner schon das Halbfinale für die Übernahme der Führung reichen. Die Möglichkeiten sind also vielfältig und die Spannung steigt.

Doch Alcaraz blickt über die Weltrangliste hinaus. „Die Nummer eins ist im Moment nicht das Wichtigste für mich“, betonte er. Vielmehr geht es für ihn darum, ein Gefühl für den Sandplatz zu bekommen, da die French Open in wenigen Wochen anstehen. „Die erste Hürde ist gegen Báez geschafft. Das nächste Duell entweder gegen Etcheverry oder Atmane wartet.“

Die Partie gegen Báez war zwar gewonnen, aber nicht ohne Kampf. Alcaraz musste sich in der dritten Runde beweisen und zeigte, dass er trotz der drohenden Weltranglistenführung seine Konzentration auf das Wesentliche, das Spiel auf Sand, richtet. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich dieser Kampf um die Weltrangliste weiterentwickelt und ob Sinner tatsächlich schon in Monte Carlo den Thron erobert.