Alcaraz lässt morata staunen: spitzentraining in murcia vor monaco-coup
Carlos Alcaraz schlägt wieder zu – diesmal nicht mit dem Racket, sondern mit einer Showeinlage, die selbst Profi-Kicker Álvaro Morata auf die Tribüne lockte. Der 20-jährige Weltranglistenerste verlegte seine Mittwochseinheit ins Real Murcia Club de Tenis 1919, zog mit Juniortalent Martín Landaluce die Vorhanglinie hoch und bewies: Selbst ein lockeres Training wird hier zur Prime-Time.
Monte carlo loht, alcaraz pulsiert
Die Uhr zeigte kurz nach 10 Uhr, als Alcaraz und Landaluce ihre Schläger auf dem Central Court kreuzten. Kein offizeller Match-Modus, trotzdem volle Konzentration: 65 Minuten Groundstrokes, Slice-Drills und Sprint-Züge, begleitet von Samuel López und Esteban Carril. Die Botschaft ist klar: In einer Woche startet die Sand-Saison, Titelverteidigung in Monte Carlo, 1000 Punkte winken. Alcaraz will sie alle.
Die Reise nach Monaco ist für Samstag gebucht, doch bis dahn bleibt Murcia sein Labor. Am Montag schon auf der Anlage von El Palmar, am Dienstag dann direkt in der Stadt. Zwischen den Linien entfachte er die Power, die ihn im Vorjahr in die Königsklasse katapultierte. Die Zuschauer – rund 500 – spürten die Spannung, filmten, klatschten, als hätte das Finale schon begonnen.

Morata, como & der fakt, der zählt
Álvaro Morata, Stürmer des italienischen Como 1907, stand in Shorts und Kapuze dabei, schüttelte nach dem Training die Hand des Tennis-Genies. Ein kleines Foto, ein schneller Plausch – mehr braucht es nicht, um Social Media zum Glühen zu bringen. Die Fans warteten danach geduldig vor dem Fitnessraum, um Selfies und Autogramme. Alcaraz blieb zehn Minute länger, unterschrieb, lächelte, verschwand. Die Devise: Nächster Halt Fürstentum, nächste Mission Titel.
Die Zahl des Tages: 6. Das ist die Auszahlung in Millionen Euro, die Alcaraz seit seinem Durchbruch an Preisgeld kassiert hat. Monte Carlo kann sie erhöhen – und genau das hat er sich vorgenommen.
