Alcaraz dreht auf, djokovic zittert: indian wells liefert nächste k.o.-stars
Carlos Alcaraz ließ sich nicht aus der Ruhe bringen – auch nicht von einem Satz Rückstand und einem Break im zweiten Satz. Der Spanier schaltete in Indian Wells nach 6:7 (6), 6:3, 6:2 gegen Arthur Rinderknech den Turbo und feierte seinen 14. Sieg im 14. Match der Saison 2026. Die 32. Outdoor-Hartplatz-Niederlage kassierte zuletzt in Miami 2025 Goffin, seitdem rollt die Alcaraz-Maschine. Der 21-Jährige jagt Connors‘ ewige Bestmarke von 55 Siegen in Serie – und trifft nun auf Casper Ruud, gegen den er 5:1 in der Bilanz steht.

Djokovic ringt kovacevic nieder und zieht mit nadal davon
Novak Djokovic benötigte drei Sätze, um Aleksandar Kovacevic zu bändigen: 6:4, 1:6, 6:4. Der Serbe schaffte damit das 113. Achtelfinale in einem Masters-1000-Turnier – Rekord, allein vor Rafael Nadal (112). Nach dem 50-Winner-Feuerwerk des US-Amerikaners im zweiten Satz schaltete Djokovic im dritten Durchgang den Schongang ab, gab keinen Breakball mehr ab und verwertete den einzigen Matchball mit einem platzierten Vorhand-Longline. Nächster Gegner: Titelverteidiger Jack Draper, gegen den er 2021 in Wimbledon gewann. Das letzte Viertelfinale in Indian Wells datiert auf 2016 – damals holte er den Titel.
Rinderknech lieferte eine Vorstellung, die sich gewaschen hatte: 34 Winner, variabler Aufschlag, Mut an der Netzkante. Doch nach dem Tiebreak-Krimi und dem 1:0-Break im zweiten Satz schlug Alcaraz innerhalb von 45 Minuten ein 12:4-Lauf ein. Der Franzose erntete im dritten Satz keinen einzigen Returnpunkt mehr – und flüsterte am Netz: „Ich will dich nie wieder sehen.“ Ein Kompliment, das sich wie eine Absage las.
Oben im Tableau fegt der Sturm: De Minaur, Fritz und Bublik sind raus. Unten herrschen die Alten: Djokovic sucht seinen sechsten Titel, Alcaraz den dritten in Serie. Die Wüstensonne von Indian Wells brennt – und die Next-Gen-Könige spielen mit dem Feuer.
