Alcaraz demoliert báez – sinner lauert im schatten!
Carlos Alcaraz hat in Monte Carlo eine beeindruckende Demonstration seiner Klasse gezeigt und Sebastián Báez in nur 69 Minuten mit 6:1 und 6:3 dekliniert. Der Spanier ist zurück, und der Kampf mit Jannik Sinner um den Welttop umso intensiver.

Ein duell der giganten nimmt fahrt auf
303 Tage waren vergangen, seit Alcaraz das letzte offizielle Match auf Sand bestritt – die verlorene Finalpartie von Roland Garros 2025, ein Drama in fünf Sätzen, das er trotz drei Matchbällen noch gedreht hatte. Nun verteidigt er nicht nur seinen Titel in Monte Carlo, sondern auch seinen Status als Nummer 1 der Welt, der von Jannik Sinner ernsthaft bedroht wird. Die beiden teilen sich aktuell 66 Wochen an der Spitze – ein Zwiebelnuss, die in Monaco gelöst werden muss.
Die Rivalität zwischen Alcaraz und Sinner ist mehr als nur sportlicher Natur. Sie treffen sich nicht nur auf dem Court, sondern auch in Restaurants und bei Trainingseinheiten. Die ständige Präsenz des einen im Leben des anderen schürt die Spannung und den Ehrgeiz. Dieses Katz-und-Maus-Spiel überträgt sich unmittelbar auf ihre Leistungen.
Gegen Báez zeigte Alcaraz eine beeindruckende Dominanz. Während Sinner lediglich drei Spiele gegen Ugo Humbert einschenkte, ließ Alcaraz seinem Gegner kaum Luft zum Atmen. Ein unaufhaltsames Vorpreschen vom ersten Punkt an, ein konstant hoher Druck, der Báez letztlich die Kraft raubte. Das Ergebnis: 6:1 und 6:3. Einzig der Verlust seines eigenen Aufschlags im zweiten Satz, als Báez einen Matchball hatte, sorgte für einen kurzen Moment der Anspannung.
„Wir verfolgen jeden Punkt genau“, erklärte Samuel López, Alcaraz' Trainer, sichtlich zufrieden. Der junge Spanier präsentierte eine beeindruckende Reife, unterlegt seine Spielweise mit einer spektakulären, perfekt getimten Rückhand, die die Zuschauer – darunter auch Usain Bolt – in Begeisterung versetzte. Báez gelang es zwar, den „Rosko“ im ersten Satz abzuwenden, indem er im fünften Spiel erstmals seinen Aufschlag durchbrach, doch er fand anschließend nicht mehr zurück.
Alcaraz präsentierte sich in seinem neuen blauen Nike-Outfit, das ihn auf der gesamten Sandplatzsaison begleiten wird. Ein weiteres modisches Statement eines Athleten, der stets auf dem neuesten Stand ist.
Das nächste Duell gegen Tomás Martín Etcheverry, der Grigor Dimitrov aus dem Turnier warf, wird Alcaraz vor eine neue Herausforderung stellen. Doch nach dieser souveränen Vorstellung ist klar: Alcaraz hat in Monte Carlo eine klare Botschaft an die Konkurrenz gesendet.
