Albacete vor dem showdown: kann die mannschaft die durststrecke beenden?
Ein Vorstoß in die Welt des Profifußballs, der sich als schwieriger herausstellte als erwartet, steht Albacete vor einer entscheidenden Woche. Was vor wenigen Monaten noch eine normale Spielwoche gewesen wäre, hat sich in dieser unvorhersehbaren Liga Hypermotion zu einem echten Test der Nerven entwickelt.
Zwei schwere brocken in sieben tagen
Alberto González und sein Team müssen sich in den nächsten sieben Tagen den beiden besten Teams der Segunda División der letzten zehn Spieltage stellen: Eibar und Andorra. Die Basken präsentieren sich in beeindruckender Form mit 26 Punkten aus 30 möglichen Partien, während Andorra mit 23 Zählern ebenfalls eine beachtliche Leistung zeigt. Nur der FC Barcelona in der obersten Liga kann diese Bilanz mit 27 Punkten toppen. Der Sieg am vergangenen Freitag gegen Albacete, errungen durch drei Treffer von Jon Bautista, unterstreicht die Ambitionen der Armeer.
Am kommenden Freitag um 16:15 Uhr steigt dann im Nou Estadi in Andorra ein weiteres Duell, das richtungsweisend sein könnte. Für Andorra geht es darum, die Hoffnungen auf einen Playoff-Platz am Leben zu erhalten, während Albacete die Chance hat, den Klassenerhalt bereits rechnerisch zu sichern. Die verbleibenden vier Spieltage würden dann lediglich noch um die genaue Position im Tableau gehen.

Personalsorgen belasten albacete
Die Personalsituation bei Albacete ist seit Beginn der Saison angespannt, und die jüngsten Ausfälle von Víctor Valverde und Antonio Puertas haben die Situation weiter verschärft. Cedeño, der bereits Ende Januar operiert werden musste, sowie Higinio, Pepe Sánchez, Agus Medina und Javi Villar fallen ebenfalls aus. Alberto González hat sich stets geweigert, Ausreden zu suchen, zeigte sich aber vor dem Spiel gegen Granada offen besorgt: „Wir haben weiterhin viele Verletzte, die sich verletzen und deren Rückkehr schwierig ist. Mit fünf, sechs, sieben Ausfällen jede Woche anzutreten, ist kompliziert.“
Doch Albacete reist mit dem Ziel ins Fürstentum, die beeindruckende Erfolgsserie von Andorra zu unterbrechen. Das Team aus den Pyrenäen gehört zu den zehn besten Mannschaften im Profifußball, und ein Sieg würde Albacete nicht nur drei wertvolle Punkte, sondern auch den Luxus von 50 Punkten und damit den sicheren Klassenerhalt bescheren. Die Frage, die nun alle Albacete-Fans beschäftigt, ist die um die Zukunft ihres Trainers Alberto González, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft und dessen Verlängerung weiterhin ungewiss ist. Es ist ein Poker um die Zukunft, der die Fans in Atem hält.
