Alba berlin scheitert an malaga: dramatisches ende in der schmeling-halle!

Ein Herzschlagspiel, das am Ende in Tränen mündete: Alba Berlin hat das Rückspiel im Viertelfinale der Basketball Champions League gegen Unicaja Malaga in der Max-Schmeling-Halle verloren und damit die Chance auf den Einzug ins Final Four verpasst. Nach einer dramatischen Overtime ging der Titelverteidiger mit 88:85 als Sieger hervor – ein bitterer Schlag für die Berliner.

Die unbesiegbarkeit in der schmeling-halle zerplatzt

Die Max-Schmeling-Halle war seit dem 22. März 2022 eine Festung für Alba Berlin. 15 Siege in Folge im Europapokal – ein beeindruckender Lauf, der nun abrupt beendet wurde. Vor dem Spiel schien eine Fortsetzung des Erfolgs naheliegend, doch Malaga hatte andere Pläne. Das Hinspiel in Spanien ging bereits mit 69:72 verloren, und so stand das Team von Coach İsmet Bajramović vor einer enormen Herausforderung.

Bis zur Halbzeit deutete vieles auf ein Berliner Wunder hin. Mit 36:34 führten die Hauptstädter, auch wenn Chris Schmidt, Kommentator bei Dyn, bereits mahnte: „Angesichts der schwachen ersten Hälfte von Malaga ist diese Führung zu knapp.“ Doch im dritten Viertel wendeten sich die Geschicke des Spiels. Die Spanier, die in ihrer heimischen Liga lediglich den achten Platz belegen, übernahmen die Kontrolle und gingen im Schlussviertel mit 57:71 in Führung. Die Frage, die Schmidt in die Runde warf, hing schwer im Raum: „Erleben wir noch ein Basketball-Wunder in Berlin?“

Und tatsächlich schien das Wunder erst noch bevorzustehen. Alba kämpfte sich zurück, verkürzte den Rückstand 35 Sekunden vor dem Ende auf 72:74. Die Halle tobte, Schmidt schrie ins Mikrofon: „Wow! Wow! Wow!“ Doch die Spannung wurde unerträglich, als ein Foul von Jack Kayil zu zwei Freiwürfen führte. Der erste Versuch verfehlte das Ziel, der zweite wurde absichtlich verfehlt, um den Ball zurückzugewinnen. Ein Foul beim zweiten Versuch – weitere zwei Freiwürfe für Kayil. Der erste ging hinein, der zweite auch! 74:74!

Overtime-drama und bittere niederlage

Overtime-drama und bittere niederlage

Die Overtime wurde zu einem nervenaufreibenden Abnutzungskampf. Malaga präsentierte sich abgezockter, während Alba spürbar an Kraft verlor. Letztlich setzte sich die Erfahrung der Spanier durch, und sie brachten den Sieg nach Hause. Ein herber Rückschlag für die Berliner, die damit die Chance auf das Final Four in Badalona verpassen.

Die bittere Ironie: Kayils Foulwürfe, die zunächst für Aufsehen sorgten, zeigten, wie eng das Spiel am Ende war. Ein einziger Fehler, ein unglücklicher Wurf – und der Traum vom Final Four ist geplatzt. Die Schmeling-Halle, einst eine unbesiegbare Festung, wurde zum Schauplatz einer dramatischen Niederlage.

Die Niederlage ist eine deutliche Lektion für Alba Berlin. Auch in der vermeintlich stärksten Phase des Spiels darf man sich nicht zur Ruhe legen. Malaga hat bewiesen, dass man auch als vermeintlich schwächerer Gegner mithalten und gewinnen kann. Die Saison ist zwar noch nicht vorbei, doch der verpasste Einzug ins Final Four schmerzt.