Alba berlin plant mega-campus mit 20.000 zuschauern: die neue arena wird größer als das olympiastadion
Alba Berlin will nicht
nur größer, sondern komplett neu erfinden. Die Hauptstädter planen eine Arena mit bis zu 20.000 Plätzen – und das ist erst der Anfang.Die neue Heimstätte der Berliner Basketballer entsteht im Technologiepark zwischen den S-Bahnhöfen Johannisthal und Adlershof. Doch statt einer reinen Spielstätte entsteht hier ein ganzer Campus: Trainingszentrum, Basketball-Internat, Oberschule, Kita – alles inklusive. Die Vision ist klar: Alba Berlin will sich nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich verankern.
Die dimensionen sind gigantisch – und das ist beabsichtigt
Bisher war von 15.000 Plätzen die Rede. Nun sprechen Geschäftsführer Marco Baldi und Finanzdirektor Daniel Endres von bis zu 20.000 Zuschauern – für Konzerte und Events. Für Basketballspiele dürfte die Kapazität etwas geringer ausfallen, bleibt aber dennoch beeindruckend. Zum Vergleich: Die aktuelle Arena am Ostbahnhof fasst knapp 14.500 Zuschauer.
Doch die neue Halle ist nur das Herzstück. Alba plant einen gesamten Campus mit mehreren Nutzungen. Das Performance-Center soll nicht nur für Basketball, sondern für verschiedene Sportarten nutzbar sein. Die Kita bietet Platz für 80 bis 100 Kinder. Die Oberschule wird zweizügig geführt, das Internat für Talente aus aller Welt bereits in Planung.

Finanzierung und zeitplan: ein wagnis mit potenzial
Die Kosten: ein „dreistelliger Millionenbetrag“, genaueres will Alba noch nicht sagen. Die Arena am Ostbahnhof kostete einst 165 Millionen Euro. Diesmal will der Verein die Finanzierung größtenteils über nationale und internationale Investoren stemmen – darunter ein US-amerikanisches Bankenkonsortium.
Der Zeitplan ist ambitioniert: Im besten Fall startet Alba Berlin in der Saison 2031/32 in der neuen Halle. Bis dahin muss nicht nur gebaut, sondern auch finanziert, genehmigt und politisch abgesegnet werden. Ein Wagnis, das aber angesichts der aktuellen Probleme am Ostbahnhof notwendig erscheint.

Warum jetzt? die mieten am ostbahnhof treiben alba in den ruin
Seit 2008 spielt Alba in der Arena am Ostbahnhof. Doch die Mietkosten explodierten in den letzten Jahren – laut Verein auf ein europäisches Spitzenniveau. Das frisst Budget, das in Spieler und Strukturen fließen sollte. Die neue Arena soll nicht nur größer, sondern auch wirtschaftlicher werden. Der Campus verspricht Einnahmen über Mieten, Events und Bildung.
Alba Berlin träumt laut. Aber wer einmal gegen Bayern München in der EuroLeague gespielt hat, weiß: Ohne Vision kein Sieg. Der Campus ist mehr als ein Bauvorhaben – er ist ein Statement. Und vielleicht der Beginn einer neuen Ära im deutschen Sport.
