Alba berlin dominiert bamberg: zwei siege, ein fuß im finale!

Die Max-Schmeling-Halle tobte, und Alba Berlin ließ Bamberg keine Chance. Mit einem deutlichen 85:71-Sieg im zweiten Playoff-Halbfinalspiel der Easycredit Basketball-Bundesliga haben die Berliner die Serie auf 2:0 hochgedreht und stehen kurz vor dem Einzug ins Finale. Ein Abend voller Spannung, prominenter Zuschauer und skurriler Halbzeit-Unterhaltung – hier die Details.

Die eisbären zeigen ihre klauen

Von Beginn an kontrollierte Alba das Spieltempo und ließ Bamberg kaum Luft zum Atmen. Die erste Halbzeit endete mit einem komfortablen 46:38 für Berlin, während die Bamberger zu kämpfen hatten, um mitzuhalten. Die Leistungskraft der Berliner war beeindruckend, insbesondere die defensive Arbeit, die die Baskets immer wieder vor Probleme stellte.

Ein ganz besonderer Gast: Kein Wunder, dass die Stimmung in der Halle brannte – denn unter den Zuschauern befand sich eine echte Legende des Rings: Arthur Abraham, der 2006 durch seine beeindruckende Titelverteidigung trotz eines doppelten Kieferbruchs weltberühmt wurde. „King Arthur“ feuerte sein Lieblings-Team mit Begeisterung an und zeigte sein Fachwissen mit zustimmendem Nicken und Applaus. Auch Bundestrainer Alex Mumbru war unter den Fans zu sehen und verfolgte das Spiel aufmerksam.

Halbzeit-show der besonderen art

Halbzeit-show der besonderen art

Die Halbzeitpause bot dann eine unerwartete Überraschung: Ex-Nationalspieler Heiko Schaffartzik, der das Spiel für Dyn und SPORTBILD.de kommentierte, wurde von einem plötzlich auftretenden Blasorchester in einen spontanen Tanz versetzt. Mitten in einem Interview mit dem Berliner Malte Delow brach Schaffartzik in einen ausgelassenen Tanz aus – ein Moment, der die Zuschauer zum Lachen brachte und für ausgelassene Stimmung sorgte. Schaffartzik in seiner ganzen Entertainer-Pracht!

Als ob das nicht genug wäre, lieferte Schaffartzik auch noch eine philosophische Betrachtung über Alba-Kapitän Martin Hermannsson: „Ein Fun Fact über Martin Hermannsson: Weil er Isländer ist, tragen seine Kinder nicht den Nachnamen Hermannsson, sondern Martinsson. Und wenn es Mädchen sind, heißen sie Martinsdottir. Theoretisch: Nennt Martin seinen Sohn Hermann Martinsson, dann heißt der Enkel Martin Hermannsson.“ Patrick Femerling, Basketball-Legende und Experte, ergänzte lachend: „Wenn er ihn Martin nennt.“ Schaffartzik grinste: „Wenn er ihn so nennt. Das könnten sie über Generationen aufrechterhalten.“

Die entscheidung fällt am donnerstag

Die entscheidung fällt am donnerstag

Auch in der zweiten Halbzeit blieb Alba am Ball und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Bei einem Stand von 70:53 ließ Schaffartzik es sich nicht nehmen, ironisch zu bemerken: „Gute Nachricht für Bamberg: Wenn sie jetzt fünf Dreier in Folge treffen, dann sind sie nur noch zwei hinten…“

Am Ende stand ein verdienter 14-Punkte-Sieg für Alba Berlin. Das nächste Spiel findet am Donnerstagabend (20.30 Uhr, Dyn live) in Bamberg statt – und die Berliner haben mit einem Fuß bereits im Endspiel stehen. Ob Bamberg die Wende schaffen kann, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Alba Berlin hat gezeigt, wer in dieser Serie das Sagen hat.