Laimer-patzer: wm-traum gefährdet? sorgen auch um baumgartner!
Wien – Ein Schock für den österreichischen Fußball: Konrad Laimer, Leistungsträger des FC Bayern, sah im Testspiel gegen Tunesien die rote Karte. Ein Handspiel in der 37. Minute – und plötzlich steht sein Startelf-Debüt bei der WM gegen Jordanien am 17. Juni auf Messers Schneide. Die Hoffnung auf eine erfolgreiche WM-Generalprobe ist damit getrübt, und das Verletzungspech setzt dem Team von Ralf Rangnick zusätzlich zu.
Var-entscheidung wirft schatten auf laimers wm-chancen
Die Situation war folgendes: Ein Steckpass von Union-Routinier Rani Khedira landete auf dem Arm von Anis Ben Slimane, der kurz vor dem Strafraum stand. Schiedsrichter Jeremie Pingard zeigte zunächst Gelb, doch der VAR griff ein. Nach Ansicht der Bilder entschied sich der Unparteiische für den Platzverweis. Laimer, sichtlich frustriert, zog sich das Trikot über den Kopf und verließ den Rasen in Wien. Ein Handspiel, das eine klare Torchance verhinderte – und nun möglicherweise seine WM-Teilnahme gefährdet.
Die FIFA könnte die Sperre auf die WM ausweiten, insbesondere da es sich um ein schwerwiegendes Foulspiel handelt. Die Disziplinarkommission wird über die endgültige Entscheidung befinden, wobei es in der Regel bei groben Fouls oder Tätlichkeiten zu solchen Ausweitungen kommt. Die Frage ist nun, ob Laimers Vergehen diese Schwelle erreicht.

Baumgartner-ausfall und sabitzer-treffer – ein bitterer abend für österreich
Aber Laimer ist nicht der einzige Grund zur Sorge. Bereits vor dem Spiel zog sich Christoph Baumgartner von RB Leipzig beim Aufwärmen eine Oberschenkelverletzung zu. Der Leistungsträger fehlte folglich in der Startelf und wurde gar nicht mehr im Kader berücksichtigt. Ein herber Schlag für den österreichischen Angriff.
Trotz allem gab es einen Lichtblick: In der 63. Minute traf Austria-Star Marcel Sabitzer zum 1:0. Doch der Sieg war zu klein, um den enttäuschenden Gesamteindruck der Partie auszulöschen. Das Team wirkte verunsichert und fand kaum in die Partie.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Rangnick muss nun alternative Taktiken entwickeln und die verletzten Spieler ersetzen. Die WM steht vor der Tür, und die österreichische Nationalmannschaft muss sich schnellstmöglich erholen, um in Katar erfolgreich zu sein. Die Leistung gegen Tunesien war ein Weckruf, der verdeutlicht, dass noch viel Arbeit vor der eigentlichen Aufgabe liegt.
