Alaba verlässt real madrid: eine ära geht zu ende

Schock in Madrid: David Alaba wird den spanischen Rekordmeister verlassen. Nach fünf Jahren und zahlreichen Titeln endet am 30. Juni sein Engagement am Bernabéu – ein Abschied, der viele Fans und Verantwortliche gleichermaßen betrübt.

Ein abschied mit wehmut und respekt

Der österreichische Nationalspieler kam 2021 als ablösefreier Star vom FC Bayern München und hinterließ in Madrid einen bleibenden Eindruck. Nicht nur durch seine sportlichen Leistungen, sondern auch durch seine Persönlichkeit und sein Verhalten auf und neben dem Platz. Alaba war stets ein Vorbild, ein stiller Anführer, der das Team mit seiner Ruhe und Professionalität stets positiv beeinflusste.

Seine Zeit in Madrid war geprägt von Erfolgen: Zwei Champions-League-Titel, zwei Meistertitel, ein Copa del Rey, zwei Supercopas de Europa und zwei Klub-Weltmeisterschaften zieren seine Bilanz. Doch auch Verletzungen bremsten seine Entwicklung und verhinderten, dass er seine Klasse in Madrid voll entfalten konnte. Besonders schmerzhaft war der Kreuzbandriss im Dezember 2023, der ihm den endgültigen Abschied bescherte.

Ein Bild ging um die Welt: In der dramatischen Champions-League-Partie gegen Paris Saint-Germain im Jahr 2022 feierte Alaba nach dem umstrittenen Elfmeter mit einem aus dem Publikum entwendeten Stuhl – ein Symbol für die unglaubliche Energie und den Wahnsinn, der in dieser Nacht im Bernabéu herrschte. Dieses Bild ist untrennbar mit seiner Zeit in Madrid verbunden und wird für immer in die Geschichte des Vereins eingehen.

„Suiza“ – der mann der klaren entscheidungen

„Suiza“ – der mann der klaren entscheidungen

Abseits des Platzes genoss Alaba hohes Ansehen im Verein. Er galt als eine der wichtigsten Figuren im Umkleideraum, ein Vermittler und eine Persönlichkeit, die stets für Harmonie sorgte. Seine Kollegen nannten ihn liebevoll „Suiza“ (Schweiz), ein Beleg für seinen neutralen, besonnenen und diplomatischen Charakter. Er vermied Konflikte und versuchte immer, den Teamgeist zu stärken – eine Qualität, die in Valdebebas sehr geschätzt wurde.

Die Verletzung im Dezember 2023 war ein Wendepunkt. Obwohl er alles darlegte, um zurückzukehren, konnte er nie wieder an seine frühere Form anknüpfen. Es bleibt der Eindruck, dass Alaba in Madrid noch viel mehr hätte erreichen können, wenn seine Karriere nicht durch die unglücklichen Verletzungen unterbrochen worden wäre. Er verlässt den Verein als Spieler, der mehr als nur Titel gewonnen hat – als eine Persönlichkeit, die das Gesicht des Real Madrid geprägt hat.

Am Samstag wird er im Bernabéu verabschiedet, inmitten der Feierlichkeiten für Dani Carvajal. Ein verdienter Abschied für einen Spieler, der Madrid mit Herz und Seele gedient hat. Sein Vermächtnis wird jedoch weit über seine sportlichen Erfolge hinausgehen – ein Vermächtnis der Fairness, des Respekts und der unerschütterlichen Loyalität.