Alaba, kroos & co.: bayern- und real-stars, die beide trikots trugen
Ein Duell der Giganten steht bevor: Bayern München trifft im Champions-League-Viertelfinale auf Real Madrid. Doch die Verbindung zwischen den beiden europäischen Schwergewichten geht über die packenden Duelle der letzten Jahrzehnte hinaus. Einige Spieler haben in ihren Karrieren sowohl die bayerischen als auch die königlichen Farben getragen – und damit eine besondere Brücke zwischen den Vereinen geschlagen.
Von breitner bis alaba: die illustre liste
Der Anfang war Paul Breitner, eine Legende des deutschen Fußballs. In den 70er Jahren spielte er beim FC Bayern, wechselte dann aber für eine Ablöse von drei Millionen Mark zu Real Madrid. Dort wurde er sogar vom Verteidiger zum Mittelfeldspieler umgeschult – ein Beweis für seine außergewöhnliche Vielseitigkeit. Doch Breitner war nicht der Einzige. In jüngerer Vergangenheit folgten ihm Arjen Robben, David Alaba und Toni Kroos, jeder mit seiner eigenen Geschichte und seinen eigenen Erfolgen.
Besonders Toni Kroos stach heraus. Nach seinem ersten Champions-League-Titel mit dem FC Bayern im Jahr 2013 krönte er seine Karriere in Madrid mit fünf weiteren Triumphen. Das macht ihn zum erfolgreichsten deutschen Fußballer in der Geschichte des Wettbewerbs.
Insgesamt haben neun Spieler in ihrer Karriere sowohl das Trikot von Bayern München als auch das von Real Madrid getragen. Eine beeindruckende Zahl, die die enge Verbindung zwischen den beiden Klubs unterstreicht. Jupp Heynckes und Carlo Ancelotti, zwei Trainerlegenden, haben ebenfalls an den Seiten beider Vereine gestanden, was die tiefe Verwurzelung der beiden Klubs im europäischen Fußball verdeutlicht.

Die spieler im detail: ein blick auf die karrieren
Neben Breitner und Kroos gibt es weitere interessante Wechselgeschichten. Arjen Robben, der nach einer Phase bei Chelsea zu den Bayern stieß und dort zum gefürchteten Flügelspieler wurde, verpasste das Champions-League-Finale 2013 durch einen Elfmeter. Zé Roberto, ein brasilianischer Dauerbrenner, spielte sowohl in München als auch in Madrid. Hamit Altintop wechselte von Schalke 04 zu Bayern, nur um dann zu Real zu wechseln. Xabi Alonso, der als Schnäppchen für neun Millionen Euro zu den Bayern kam, beendete dort seine Karriere. James Rodríguez, der als Torschützenkönig der WM 2014 zu Real stieß, verbrachte eine Saison in München. Und schließlich David Alaba, der 2021 ablösefrei zu Real wechselte und dort seine Erfolgsgeschichte fortsetzte.
Die Kader beider Mannschaften wurden im Laufe der Jahre immer wieder durch Spieler bereichert, die sowohl in München als auch in Madrid ihre Spuren hinterlassen haben. Diese Wechselgeschichte ist ein Spiegelbild der globalen Natur des modernen Fußballs.
Die bevorstehende Begegnung zwischen Bayern und Real verspricht daher nicht nur ein spannendes sportliches Duell, sondern auch eine Reise durch die Geschichte beider Klubs und die Karrieren einiger außergewöhnlicher Spieler.
