Aj barner im exklusivinterview: super bowl-fokus, kubiaks offense und eine besondere verbindung zu deutschland

Super bowl-träume und der weg nach seattle

AJ Barner, Tight End der Seattle Seahawks, spricht im exklusiven Interview über die Aufregung rund um den bevorstehenden Super Bowl. Er beschreibt die intensive Vorbereitung und den klaren Fokus des Teams: Der Sieg ist das einzige Ziel. Die Reise dorthin war für den 23-Jährigen ein besonderer Moment, den er mit seinen Teamkollegen feiern möchte.

Klint kubiak und die seahawks-offense

Klint kubiak und die seahawks-offense

Barner lobt die Offense unter Klint Kubiak, insbesondere die Bereitschaft, das Laufspiel zu betonen. "Wir haben ein sehr gutes Run Game und spielen insgesamt einen sehr physischen Football", erklärt er. Die Einheitlichkeit und der Teamgeist innerhalb der Mannschaft sind ihm ebenfalls wichtig. "Wenn man sich unser Tape anschaut, erkennt man schnell eine Einheit, die wirklich gerne zusammen spielt und füreinander alles gibt.".

Passspiel oder laufspiel? barners präferenz

Passspiel oder laufspiel? barners präferenz

Obwohl er die körperbetonte Spielweise schätzt, gesteht Barner, dass er das Passspiel bevorzugt. "Ich mag das Passspiel. Ich mag es, den Ball zu bekommen!" sagt er mit einem Lächeln. Dennoch betont er, dass er auch das Run-Game genießt, aber die Möglichkeit, als Tight End Pässe zu fangen, für ihn besonders reizvoll ist.

Der "tush push" – trend oder regeländerung?

Der "tush push" – trend oder regeländerung?

Die Seahawks haben in dieser Saison den umstrittenen "Tush Push" erfolgreich eingesetzt. Barner findet den Spielzug spaßig und möchte ihn auch im Super Bowl sehen. "Ich bin kein Fan davon, die Regeln zu ändern. Ich mag den Spielzug sehr – also behalten wir ihn bitte bei!" appelliert er. Er sieht keinen Grund, eine Regeländerung vorzunehmen.

Die verbindung zu michigan und coach mike macdonald

Der Head Coach der Seahawks, Mike Macdonald, hat ebenfalls eine Verbindung zu Michigan. Barner war zwar nicht zur selben Zeit dort, aber durch gemeinsame Kontakte konnte sich Macdonald ein gutes Bild von ihm machen. “Über gemeinsame Kontakte konnten sie sich ein gutes Bild machen, welchen Spieler sie bekommen würden, als sie mich gedraftet haben.”

Ein besonderer draft-moment mit deutschland-bezug

Der Draft von Barner hatte eine besondere Note: Sein Name wurde aus Deutschland bekannt gegeben. "Deshalb auch ein großes Dankeschön und Shoutout an die 12s in Deutschland", sagt Barner dankbar. "Sie waren es, die meinen Namen verkündet haben – die deutschen 12s bedeuten mir definitiv sehr viel!"

Ratschlag an junge football-spieler in deutschland

Für junge Football-Enthusiasten in Deutschland hat Barner einen wichtigen Rat: "Nutze jede Chance, die sich dir bietet. Lerne so viel wie möglich, genieße die Misserfolge genauso wie die Erfolge und alles, was dazwischen liegt. Jeder geht seinen eigenen Weg, und es ist wichtig zu verstehen, dass das eigene Timing immer das richtige ist. Keine Karriere verläuft gleich.".

Rund um den super bowl lx