Aday mara: vom nobody zum nba-kandidaten – eine deutsche erfolgsgeschichte!
Die NCAA Final Four war für Aday Mara der Startschuss für eine internationale Karriere. Der 2,21 Meter große Spanier, der in Zaragoza geboren wurde, katapultierte sich mit seinem herausragenden Auftritt und dem Gewinn der Meisterschaft mit Michigan ins Rampenlicht des globalen Basketballs. Doch für jene, die ihn bereits in seiner Jugend kannten, ist dieser Aufstieg kein Wunder, sondern das Ergebnis harter Arbeit und des richtigen Umfelds.
Der „big bang“ in der ncaa
Während die Welt von Aday Maras Leistungen in der NCAA begeistert ist, erinnern sich seine früheren Trainer an einen jungen Mann, der stets das Potenzial zu außergewöhnlichem Basketballbesitz hatte. „Er war immer etwas Besonderes“, betont Nacho Juan, der nun als Assistent bei BAXI Manresa tätig ist und intensiv mit dem Giganten in individuellen Trainingseinheiten gearbeitet hat. Juan glaubt, dass Mara lediglich den richtigen Kontext benötigte, um sein Talent voll entfalten zu können. „Er brauchte einfach ein Umfeld, das ihm vertraut und ihm die Möglichkeit gibt, wirklich zu brillieren.“
Auch Sergio Lamúa, der aktuell den Club Baloncesto Benicarló in der Segunda FEB trainiert, erinnert sich an die ersten Begegnungen mit Mara. „Als ich ihn das erste Mal sah, dachte ich: Wenn wir ihn nicht unnötig behindern, wird er ein Spieler für die NBA sein.“ Lamúa freut sich nun über Maras Erfolg und betont, dass er versucht habe, ihm nicht im Weg zu stehen und ihn bestmöglich zu fördern.
Ein außergewöhnliches Talent
Was die Trainer besonders beeindruckte, war Maras außergewöhnliches Basketballverständnis. „Mit ihm zu arbeiten war eine Herausforderung, weil oft unklar war, wer der Trainer und wer der Schüler war“, erinnert sich Juan. „Es gab Momente, in denen er das Training übernahm und mit neuen Ideen aufwartete. Er hatte beispielsweise nach dem Ansehen eines Jokic-Spiels den Wunsch, bestimmte Spielzüge auszuprobieren, und wir mussten ihm diese Freiheit gewähren.“
Lamúa unterstreicht Maras überdurchschnittliche Spielintelligenz. „Sein Basketball-IQ ist auf Weltklasse-Niveau. Er ist in der Lage, das Spielgeschehen zu kontrollieren – und das bereits mit 16 Jahren im Kampf gegen Profis. Ein Junge mit seiner Größe, seiner Passgenauigkeit und seiner Beweglichkeit ist außergewöhnlich.“

Der weg in die nba?
Nach der explosiven Leistung in der Final Four rückt ein Wechsel in die NBA immer näher. Mara muss sich zwar noch für den Draft qualifizieren, doch die Prognosen sind optimistisch. Experten sehen ihn bereits in der Top 10 und bezeichnen ihn als den besten Center des Jahrgangs.
„Seine Intelligenz wird ihm helfen, sich anzupassen“, glaubt Lamúa. „Es ist von Vorteil, dass bereits andere große Spieler der Liga den Weg geebnet haben, wie beispielsweise Wembanyama, Edey und Clingan. Wenn diese Spieler sich etablieren, wird dies auch Aday zugutekommen.“ Juan ist überzeugt, dass Mara „überall spielen kann, wo er sich das vornimmt. Talent setzt sich immer durch, auch wenn die NBA sehr komplex ist.“
Mehr als nur Zahlen
Doch um in der NBA wirklich Fuß zu fassen, muss Mara noch an seiner Robustheit arbeiten. „Er wird das brauchen, um den nächsten Schritt zu machen. Manchmal hat er Schwierigkeiten, sich gegen physisch starke Gegenspieler durchzusetzen.“ Lamúa sieht in ihm dennoch einen Spieler, der „für die nächsten 12 Jahre eine wichtige Rolle spielen kann – entweder in der NBA oder als Top-Spieler in Europa.“
Nach Abschluss der Saison wird Mara sein Training für den Draft fortsetzen und sich auf die NBA vorbereiten. Er wird sich bei seinen ehemaligen Trainern und Teamkollegen in Zaragoza melden, um sich bei ihnen zu bedanken. „Er ist ein sehr dankbarer Mensch“, schließt Lamúa. „Ein großartiger Mensch, sowohl auf als auch neben dem Feld.“
