Ackermann steigt beim giro aus: magen-darm-virus stoppt sprinter
Ein Schock für das Jayco-AlUla Team und für alle Fans des schnellen Rennens: Pascal Ackermann muss das Giro d'Italia vorzeitig verlassen. Der deutsche Sprinter kämpfte mit einer viralen Magen-Darm-Infektion und wird sich in den kommenden Tagen erholen müssen. Damit verliert das Rennen einen seiner bekanntesten und stärksten Sprinter.

Die bittere diagnose: was bedeutet der ausstieg für ackermann?
Die Nachricht kam am Dienstagmorgen: Ackermann wird nicht zur 16. Etappe antreten. Das Team Jayco-AlUla bestätigte den Ausstieg über seine Kanäle und betonte, dass der Fokus nun auf der Genesung des 27-Jährigen liege. Es ist ein herber Rückschlag, denn Ackermann hatte sich zwar noch nicht in Topform präsentiert, zeigte aber mit zwei siebten Plätzen auf den ersten und dritten Etappen in Bulgarien durchaus Potenzial. Die Hoffnung auf einen Etappensieg in Rom, der traditionell mit einem Massensprint endet, ist damit geplatzt.
Die dritte Woche des Giro, die hauptsächlich in den Alpen stattfindet, bot ohnehin wenig Chancen für Sprinter. Doch Ackermanns Ausstieg schmälert die Attraktivität des Rennens zusätzlich. Besonders bitter ist es für den ambitionierten Sprinter, der 2019 bereits das prestigeträchtige Maglia Ciclamino (Punktewertung) gewonnen hat. In diesem Jahr spielte er in dieser Wertung keine Rolle mehr, aber sein Fehlen wird nun eine weitere Veränderung in der Gesamtwertung mit sich bringen.
Die Ursache für die Infektion ist noch unklar, aber das Team betont, dass die Gesundheit des Fahrers oberste Priorität habe. „Wir werden Pascal in den nächsten Tagen genau beobachten und sicherstellen, dass er vollständig genesen ist, bevor er wieder ins Rennen eingreifen kann“, so eine Stellungnahme des Teams. Es bleibt abzuwarten, wann und wo wir Ackermanns Rückkehr auf die Straße erleben werden. Die Fans hoffen natürlich auf eine baldige Genesung und eine starke Leistung in den kommenden Rennen.
