Ac milan zieht das champions-league-trikot für 2026/27 schon am sonntag an
San Siro, 20.45 Uhr, letzter Spieltag – und das Rossoneri trägt schon das Dress der Zukunft. Der AC Milan will mit dem neuen Heimtrikot von Puma nicht nur Cagliari schlagen, sondern auch ein Ticket für die Königsklasse lösen.
Warum das 2026/27-trikot schon jetzt aufläuft
Die Logik ist simpel: Wer in die Champions League will, mutet wie ein Champion. Deshalb entschied sich die Klubleitung, das frisch vorgestellte Heimkit bereits am Sonntag zu debütieren – ein halbes Jahr vor offiziellem Start der neuen Saison. „Wir wollen den Jungs ein Signal geben: Ab hier zählt nur noch Premium“, sagte Chefetage Maikel Oettle gestern im Medienzentrum von Milanello.
Die Optik? Klassisch, laut, unverkennbar breite rotschwarze Streifen, weiße Shorts, schwarze Kniestrümpfe. Auf der Brust prangt der Schriftzug „From Milan to the World“, am Nacken ein Wachssiegel mit dem Clubwappen. Kein Schnickschnack, dafür 120 Jahre Tradition in Polyester.

Verkauf startet sofort – und die zahlen explodieren
Kick-off im Stadion, Startschuss für den Handel: Ab heute liegt das Shirt in den offiziellen Stores, auf store.acmilan.com und bei ausgewählten Puma-Partnern. Brancheninsider rechnen mit einem ersten Tagesumsatz von über fünf Millionen Euro, sollte sich Milan tatsächlich für die Champions League qualifizieren. Der Haken: Bei Niederlage und Fiorentina-Sieg rutscht die Mannschaft auf Rang sechs – dann bleibt Europa League, und der Marketing-Coup verpufft.
Die Spieler selbst spüren den Druck. „Wir wissen, dass dieses Trikot morgen Geschichte schreiben oder in einem Monat in der Ausverkaufsecke landen kann“, sagte Verteidiger Strahinja Pavlovic nach dem Abschlusstraining. Seine Kollegen Rafael Leao und Christian Pulisic bestätigten, dass die Kabine elektrisiert ist – „nicht wegen des Stoffes, sondern wegen dem, was er symbolisiert“.

Champions league oder rabattaktion – das duell beginnt
Trainer-Frage, Zukwanzig-Millionen-Transfers, Ibrahimovic‘ Zukunft – all das verschiebt sich hintenan, sobald der Schiedsrichter am Sonntag pfeift. Denn erst das Ergebnis gegen Cagliari entscheidet, ob das neue Dress als Siegertrikot in die Geschichtsbücher eingeht oder als teures Relikt einer verpassten Saison endet. Die Fans sind bereit, die Kasse ebenfalls. Jetzt muss nur noch das Team liefern.
