Absturz in letzter minute: levante und alhama kratzen am abgrund

Sieben Tage, zwei Auswärtspackungen, ein Bein noch in der Grube. Levante und Alhama schrammen weiter über den Grund der Liga F, nachdem Espanyol und Badalona sie am Sonntag in ihre Schranken wiesen. Die Konsequenz: 8 und 9 Punkte stehen bei noch sechs Spielen zu Buche – nur einen Treffer trennt sie vom rettenden DUX Logroño, der heute in Zubieta gegen Real Sociedad ran muss.

Alhama kassiert spätes k.o. trotz aufbäumen

Palamós, Minute 2: Llompart feuert aus 18 Metern, der Ball streift eine Abwehrbein und segelt unhaltbar für Belotto unter die Latte. Die Hausherren legen los wie die Feuerwehr, Alhama taumelt. Nach der Pause erhöht Banini per Drehschuss nach Uribes Hacken-Assist auf 2:0 – die Gäste wirken aufgerieben. Doch Berasategui schlägt zurück, tankt sich aus dem eigenen Drittel, zieht aus 22 Metern ab und netzt mit links ein. Plötzlich glimmt Hoffnung auf. Die aber dauert nur acht Minuten, dann verwertet Pinillos einen Querschläger von Julve zum 3:1. Zapata besiegelt in der Nachspielzeit den Abpfiff, verwandelt einen Eckstoß per Kopf. 15 Niederlagen nacheinander – das ist nicht nur Statistik, das ist psychologische Schwerlast.

Levante findet das tor nicht, findet sich aber im tal wieder

Levante findet das tor nicht, findet sich aber im tal wieder

Barcelona, Ciutat Esportiva Dani Jarque: Espanyol gegen Levante, ein Kellerduell mit Spitzenspiel-Atmosphäre. Ana Franco klatscht einen Volley ans Aluminium, die Antwort folgt prompt: Naima schlenzt eine Ecke direkt ins lange Eck – 1:0, Olympisches Tor, Pausenpfiff. Die zweite Hälfte wird zum Kraftraum: Penalty-Rufe, Handspiel-Einsprüche, Franco, Rizo, Mérida und Arias scheitern nacheinander an Meritxell. Der Endstand bleibt, Espanyol springt auf 28 Zähler und sichert sich damit den Verbleib, während Levante bei acht Punkten stecken bleibt und die sechste Pleite in Serie einsteckt.

Die Tabelle lügt nicht: Wer so tief hängt, muss in den letzten sechs Spieltagen mindestens einen Gang zulegen, sonst steigt man ab. Für Alhama heißt es jetzt, die mentale Blockade zu knacken, für Levante, endlich die Chancenwucherei in Zahlen umzumünzen. Das nächste Wochenende wird die Richtung vorgeben – und das verrät schon der Blick auf den Spielplan: DUX Logroño empfängt Alavés, Alhama muss nach Madrid, Levante spielt gegen Betis. Wer dort nicht zulegt, darf sich auf Sommer in der Segunda einstellen.