300.000 Hot dogs in 17 tagen – der wm frisst sich in die geschichte
Die Zahlen sind so absurd, dass sie klingen wie ein Aprilscherz mitten im Sommer: 300.000 Hot Dogs in nur 17 Spieltagen. Die WM in Mexiko, USA und Kanada schreibt nicht nur sportliche, sondern auch kulinarische Rekorde. Legt man die Würstchen hintereinander, reichen sie vom New York New Jersey Stadium bis zum JFK Airport – 45 Kilometer pure Fast-Food-Ketten.
Moriyasu blickt ancelotti in die augen
„Wir sind hier, um den Pokal zu holen“, sagt Hajime Moriyasu und meint es ernst. Der Japan-Coach zündet vor dem Achtelfinale gegen Brasilien (19:00 MESZ) den Turbo. Er erinnert an den 1:0-Sieg im letzten Freundschaftsspiel, weiß aber: „Diesmal ist die Luft dünner.“ Die Selecao trägt fünf Sterne, Japan trägt den Willen, sich den sechsten abzuluchsen.

Marsch macht kanadas helden
Die Videoszene ist schon jetzt Kult: Jesse Marsch, Trainer Kanadas, steht in der Kabine, Stimme rau vom Kälte-Schock der Klimaanlage. „Denkt an die letzten zwei Jahre“, sagt er, „von heute an seid ihr keine Spieler mehr – ihr seid Legenden.“ Das TikTok-Clip wurde inzwischen 12 Millionen Mal angeklickt. Die Kids in Vancouver und Toronto tragen jetzt Trikots mit Namen wie David, Buchanan oder Larin.

Scaloni erklärt messis schweigen
Keine Minute spielte Lionel Messi gegen Jordanien. Warum? „Er hätte seine Statistik pimpen können, aber er wollte den Jungs die Bühne geben“, sagt Argentiniens Coach Lionel Scaloni. Das sagt mehr über den 10 aus als alle Trophäen. Kap Verde wartet im Achtelfinale, und Messi sitzt schon wieder auf der Bank – diesmal mit einem Lächeln, das nichts mit Zahlen zu tun hat.
Die WM schreibt Geschichten in Stadien und Hot-Dog-Ständen. Die Würstchen werden kalt, die Legenden bleiben warm.
