1. Fc nürnberg: klose am tiefpunkt – droht der fehlstart?
Der 1. FC Nürnberg steuert auf ein enttäuschendes Saisonende zu. Nach dem müden 1:1 in Braunschweig und der Unzufriedenheit von Trainer Miroslav Klose zeichnet sich eine erschlaffte Atmosphäre ab. Kann der Club noch einmal echten Schwung holen, oder plätschert die Rückrunde nur so dahin?
Die kabine brodelt: klose schimpft nach dem auftritt
Die Stimmung im Team ist alles andere als optimal. Miroslav Klose ließ seiner Mannschaft nach dem schwachen Auftritt in Braunschweig seine Unzufriedenheit deutlich spüren. „Ich habe heute zur Mannschaft gesprochen, weil mir das Training nicht so gefallen hat“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz. Er bemängelte die fehlende Kommunikation und das fehlende Miteinander. Ein Auftreten, bei dem sich die Mannschaft „einfach ergeben“ habe, sei schlichtweg inakzeptabel.
Doch Klose scheint sich auf den sportlichen Aspekt zu fokussieren. Trotzdem macht er deutlich, dass es inakzeptables Verhalten gibt: „Das sind Fußball-Chaoten, Verrückte gibt es überall. Da müssen wir zusammen schauen, dass wir die eingrenzen.“

Hochrisikospiel gegen dresden: polizei warnt vor ausschreitungen
Das Heimspiel gegen Dynamo Dresden am Samstagmittag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) wird zum Test für die Nerven – und die Sicherheitsmaßnahmen. Das Max-Morlock-Stadion ist ausverkauft, 45.000 Zuschauer werden erwartet. Die Polizei stuft die Partie als Hochrisikospiel ein, was angesichts der jüngsten Ausschreitungen beim Gastspiel in Berlin umso verständlicher ist. Klose betonte jedoch, dass er „nicht aus“ gehe, dass es zu erneuten Tumulten kommen werde.

Konstanz als schlüssel zum erfolg – aber wo ist sie?
Der 1. FC Nürnberg ringt weiterhin mit der Frage nach der Konstanz. Der „Rückfall“ in Braunschweig, wo die erste Halbzeit noch überzeugte, die zweite jedoch enttäuschte, ist ein deutliches Zeichen. Klose bemängelte die Leistung der Nationalspieler, die er mit einer höheren Leistungsdichte erwartet. „Es wäre umso schöner, wenn die Konstanz schon da wäre, das ist aber nicht der Fall – daran arbeiten wir.“
Die restlichen sechs Spiele der Saison bieten die Chance, die Schrauben noch einmal anzuziehen. Die 40-Punkte-Marke ist zwar in Reichweite, doch der Weg dorthin wird sicher nicht einfach. Der Fokus muss nun auf einer stabilen Leistung über die komplette Distanz liegen. Denn eines ist klar: In der 2. Bundesliga gibt es keine zweiten Chancen.
