1. Fc köln: jugendspieler im fokus – kwasniok öffnet die tür für talente

Rekordkulisse für die u19 – kwasniok beeindruckt

Die U19 des 1. FC Köln erlebte ein historisches Spiel in der Youth League vor beeindruckenden 50.000 Zuschauern. Trotz der 1:3-Niederlage gegen Inter Mailand zeigte sich Trainer Lukas Kwasniok positiv beeindruckt. Er verfolgte das Spiel von der Tribüne aus und betonte, dass es ein „super Ereignis“ war, Teil dieses Spiels zu sein und die jungen Spieler anzufeuern.

Analyse des spiels: inter ein tick weiter

Analyse des spiels: inter ein tick weiter

Kwasniok analysierte das Spiel nüchtern: „Es war nicht komplett 50/50, Inter war fußballinhaltlich einen Tick weiter.“ Dennoch lobte er die Leistung der Kölner Jugendspieler: „Wie die Jungs das gemacht haben, war bravourös.“ Dabei hatte er notiert, welche Spieler besonders aufgefallen sind. Diese Notizen werden entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Talente sein.

Notizblock-talente: wer überzeugt hat?

Notizblock-talente: wer überzeugt hat?

Der Trainer zeigte ein kleines Blatt Papier mit Notizen und verriet, dass sich „zwei, drei Jungs“ auf diesem Zettel verewigt haben. Wer genau das sind, behielt er für sich. Entscheidend sei nun, dass diese Spieler ihre Leistung bestätigen und weiterentwickeln. Eine Einladung ins Profitraining könnte die logische Konsequenz sein.

U21-spieler im profitraining – ein klarer weg

U21-spieler im profitraining – ein klarer weg

Bereits am vergangenen Donnerstag trainierten vier Spieler aus der U21 mit den Profis. Grund dafür waren Ausfälle im Profikader durch Verletzungen und andere Einsätze. Dazu gehörten Luc Dabrowski, Cenny Neumann, Etienne Borie und Nilas Yacobi. Kwasniok betonte: „Das ist grundsätzlich der Weg, den wir gehen wollen.“

Beispiel borie: geduld zahlt sich aus

Beispiel borie: geduld zahlt sich aus

Ein positives Beispiel ist Etienne Borie, der bereits in der Sommervorbereitung mit den Profis trainiert hatte, aber zunächst in die U21 zurückkehren musste. Kwasniok lobte seinen Entwicklungsschritt: „Er hatte zu dem Zeitpunkt einfach Nachholbedarf. Aber er hat einen großen Schritt gemacht und da sehe ich, dass die Arbeit in der U21 Früchte trägt.“

Die tür steht offen für den nachwuchs

Kwasniok sendete eine klare Botschaft an die Jugendspieler: „Sie sollen wissen, dass sie immer unter Beobachtung stehen.“ Doch die Beobachtung sei positiv gemeint: „Die Tür zu uns, die ist nicht nur offen, eigentlich gibt es nur einen Türrahmen und da muss man durch.“ Der 18-jährige Fynn Schenten hat dies bewiesen und sich einen Vertrag bis 2030 verdient.

Ausblick: wer folgt schenten?

Auch Youssoupha Niang (19) sammelte bereits erste Erfahrungen in der Bundesliga. Nun bleibt abzuwarten, welcher junge Spieler als nächstes den Sprung vom Notizblock Kwasnioks durch den Türrahmen ins Profitraining schaffen wird. Der 1. FC Köln setzt weiterhin auf den eigenen Nachwuchs und bietet jungen Talenten eine Chance.