Zverevs debakel: sinner schreibt tennisgeschichte in madrid!
Alexander Zverev hat in Madrid eine erschütternde Vorstellung gezeigt, während Jannik Sinner eine neue Ära im Tennis einläutet. Der Italiener demütigte den Deutschen im Finale des Masters von Madrid mit einer fast schon schonungslosen Klare – 6:1, 6:2 in nur 57 Minuten.

Ein taktischer schachzug, der zverev überrollte
Die Partie war bereits nach wenigen Minuten entschieden. Sinner präsentierte eine taktische Reife, die Zverev schlichtweg überforderte. Nach einer Führung von 5:0 im ersten Satz war die Partie faktisch bereits zur Ende. Sky-Experte Patrik Kühnen bezeichnete die Leistung des Italieners treffend als „taktische Machtdemonstration“. Zverev fand kein Gegenmittel, wirkte physisch und mental eingeschränkt.
Die Dominanz Sinner's setzte sich im zweiten Satz fort. Ein frühes Break zum 2:1 unterstrich die Hilflosigkeit des Deutschen. Es ist kein Geheimnis, dass Zverev in Miami in diesem Jahr kurzzeitig Hoffnungsschimmer zeigte, doch auch dort musste er sich in zwei Sätzen geschlagen geben. In Madrid wurde der Olympiasieger von 2021 regelrecht auseinandergenommen.
Die fünf aufeinanderfolgenden Masters-Titel Sinner's – Paris, Indian Wells, Miami, Monte Carlo und nun Madrid – sind ein historischer Erfolg. Niemand vor ihm, weder Roger Federer noch Rafael Nadal oder Novak Djokovic, hat es geschafft, eine solche Siegesserie einzufahren. Die Bilanz gegen Zverev liest sich ebenfalls erdrückend: Der Deutsche hat seit drei Jahren keine Chance gegen den Südtiroler.
Die Niederlage in Madrid ist für Zverev eine weitere bittere Pille. Sie wirft Fragen nach seiner Konstanz und seiner Fähigkeit auf, mit dem Druck in großen Turnieren umzugehen, auf. Sinner hingegen festigt seinen Platz an der Weltspitze und demonstriert eindrucksvoll, dass er der Mann ist, den man im Tennis aktuell fürchten muss.
Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: 6:1, 6:2. Eine Demütigung, die in die Tennisgeschichte eingehen wird und Sinners Aufstieg zur absoluten Dominanz untermauert.
