Zverev triumphiert in rom – altmaier kämpft, verliert
Rom – Alexander Zverev hat sich im deutschen Duell gegen Daniel Altmaier durchgesetzt und den Einzug ins Viertelfinale des ATP Masters in Rom perfekt gemacht. Mit 7:5 und 6:3 setzte sich der Hamburger gegen seinen jungen Landsmann durch und hält weiterhin Ausschau nach seinem dritten Titel in der Ewigen Stadt.
Ein holpriger start, doch zverev findet seinen rhythmus
Zverev, als Nummer zwei der Setzliste angetreten und von einem Freilos in der ersten Runde begünstigt, hatte zu Beginn des Matches sichtbar Mühe, gegen die robuste Spielweise Altmaiers Fuß zu fassen. Zwei Breakbälle des Darmstädters ließ er zunächst abwehren, doch nach dem entscheidenden Break zum 4:2 im ersten Satz schien die Partie dem Klassenunterschied geschuldet zu folgen. Doch Altmaier bewies Moral und kämpfte sich mit drei gewonnenen Spielen in Serie zurück ins Match. Ein Moment, der Zverev kurzzeitig aus dem Konzept zu bringen schien.
„Altmaier hat heute wirklich alles rausgeholt, was er hatte“, kommentierte Zverev nach dem Match. „Er hat mich vor einige Probleme gestellt.“

Altmaier's kampfgeist – ein respekt verdient
Die Bilanz von 1:3 gegen Zverev sprach vor dem Match natürlich für den Weltranglistendritten, doch Altmaier gab sich keineswegs geschlagen. Er holte sich im zweiten Satz das Break zum 2:1, ließ es aber prompt wieder abhandenkommen. Ein Zeichen dafür, dass Zverev die Kontrolle langsam wieder übernahm. Das entscheidende Momentum schaffte der ehemalige Nummer eins dann im achten Spiel mit einem sehenswerten Volley am Netz. 5:3 – die Vorentscheidung.
Das Match endete nach einer Stunde und 45 Minuten Spielzeit, wobei Zverev am Ende vier Matchbälle nutzen musste, um die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Ein hart erkämpfter Sieg, der zeigt, dass auch vermeintlich klare Favoriten sich stets wehren müssen.

Die nächste hürde: griekspoor oder blockx
Im Viertelfinale trifft Zverev nun auf den Sieger des Duells zwischen Tallon Griekspoor und Alexander Blockx. Ein Duell, das verspricht, ebenfalls spannend zu werden. Ob er seine beeindruckende Form aus den vergangenen Jahren wiederfinden kann, bleibt abzuwarten, aber ein weiterer Titel in Rom scheint durchaus im Bereich des Möglichen.
Die Frage, ob Zverev jemals das Niveau von Novak Djokovic erreichen wird, beschäftigt die Tenniswelt. „Djokovic und Alcaraz sind zwei Stufen über allen anderen“, so Zverev in einem Interview nach dem Match. Ein deutliches Statement, das zeigt, wie hoch die Messlatte für ihn selbst ist.
