Zverev pausiert: rückenprobleme beenden hamburg-comeback
Schock für die Bitpanda Hamburg Open: Alexander Zverev steht vor heimischem Publikum nicht auf dem Platz. Der gebürtige Hamburger musste seine Teilnahme am ATP-Turnier kurzfristig absagen, nachdem ihn seit der Sandplatzsaison Rückenprobleme plagten. Ein herber Rückschlag für den Titelverteidiger von 2023 und ein Fragezeichen vor den French Open.

Die entscheidung für paris: schonung geht vor
Die Ankündigung kam am Freitagnachmittag überraschend, doch die Gründe liegen auf der Hand. Zverev, aktuell die Nummer drei der Weltrangliste, möchte sich vor den French Open, die am 24. Mai beginnen, schonen. „Ich bin wirklich enttäuscht, dass ich dieses Jahr bei den Bitpanda Hamburg Open absagen muss“, erklärte der 29-Jährige. „Hamburg ist meine Heimatstadt, und es ist immer etwas Besonderes für mich, vor heimischem Publikum zu spielen. Aber mein Ärzteteam hat mir geraten, eine Wettkampfpause einzulegen.“
Die Entscheidung ist nachvollziehbar. Zverev hatte in Rom bereits mit seinem Ausscheiden im Achtelfinale angedeutet, dass er bis Paris eine Verschnaufpause einlegen würde. Die Sandplatzsaison war für ihn offenbar von Rückenschmerzen überschattet, die er trotz seines unbändigen Siegeswillens nicht ignorieren konnte. „In der Vergangenheit bin ich sogar mit Verletzungen angetreten“, so Zverev, „aber dieses Mal muss ich auf meinen Körper hören.“
Die Fans am Rothenbaum müssen sich also ohne den Lokalmatador begnügen. Das ATP500-Turnier beginnt am 16. Mai, und die Frage, wer Zverevs Platz einnehmen wird, beschäftigt die Tenniswelt. Es bleibt zu hoffen, dass die Auszeit ihm hilft, in Topform zu den French Open zu finden und dort eine ernstzunehmende Rolle zu spielen.
Die Kritik des Deutschen nach seinem frühen Ausscheiden in Rom, wo er das Turnier als „schlechtesten Platz jemals“ bezeichnete, wirft zudem ein schlechtes Licht auf die Organisation. Die Konzentration sollte nun aber auf seiner Genesung liegen, denn ein Zverev in Topform ist ein Gewinn für den gesamten Tennissport.
