Zverev nimmt revanche: überrollt cobolli in madrid!

Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Madrid eine eindrucksvolle Vorstellung gezeigt und sich im Viertelfinale gegen Flavio Cobolli mit 6:1, 6:4 durchgesetzt. Der Hamburger ist damit zum vierten Mal in seiner Karriere in Madrid im Halbfinale und untermauert seine Ambitionen auf den Titel deutlich.

Ein klarer auftritt nach münchner niederlage

Ein klarer auftritt nach münchner niederlage

Noch vor gut einem Monat hatte Zverev in München überraschend den ersten Vergleich gegen Cobolli verloren. Nun ließ er dem Italiener keine Chance und zeigte eine dominante Leistung. Die Partie dauerte lediglich 1:30 Stunden, wobei Zverev seinen ersten Matchball souverän verwandelte. Ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz!

Besonders im ersten Satz präsentierte sich Zverev in Topform. Nach nur 19 Minuten führte er bereits mit 5:0, angetrieben von einem starken Aufschlag und einigen Doppelfehlern Cobollis. Auch im zweiten Satz behielt der Hamburger die Initiative, obwohl der Italiener versuchte, besser ins Match zu finden.

Der Sieg bedeutet für Zverev nicht nur den Einzug ins Halbfinale, sondern auch einen deutschen Rekord: Er feierte seinen 179. Karrieresieg auf Sand und überholte damit Philipp Kohlschreiber. Eine beachtliche Leistung, die zeigt, dass Zverev auf dieser Oberfläche zu den besten gehört.

Doch es gibt auch einen interessanten Twist im Turnierverlauf: Titelverteidiger Casper Ruud scheiterte bereits kurios nach nur sieben Minuten an der Tagesordnung. Und während Zverev in den vergangenen Jahren in Madrid immer im Viertelfinale scheiterte, scheint er dieses Mal auf dem besten Weg zu sein, den Titel zu holen. Seine bisherige Bilanz gegen Jannik Sinner ist allerdings düster: acht Niederlagen in Folge.

Im Halbfinale trifft Zverev nun auf Alexander Blockx aus Belgien, einen Überraschungs-Finalisten. Anders als in Indian Wells, Miami und Monte Carlo wird es diesmal nicht das Duell mit Sinner geben. Die Chance, einen weiteren Schritt Richtung Titel zu gehen, ist da.

Zverev kann sich auf seinen Aufschlag verlassen und profitiert von der Absage von Carlos Alcaraz, wodurch er in Madrid an zweiter Position gesetzt ist. Das bedeutet, dass ein Duell mit Sinner erst im Finale möglich wäre. Doch bis dahin will der Hamburger vorlegen und seine beeindruckende Form bestätigen.