Zverev lauert platz zwei: french open-sieg bringt ihn näher an alcaraz
Alexander Zverev hat bei den French Open bewiesen, dass er zu den absoluten Top-Spielern des Tennis gehört – doch in der Weltrangliste gab es nach seinem Triumph in Paris vorerst keine große Bewegung. Der Hamburger bleibt vorläufig die Nummer drei, präsentiert sich aber als ernsthafter Anwärter auf den zweiten Platz.

Die handverletzung von alcaraz eröffnet zverev neue möglichkeiten
Der Sieg über Flavio Cobolli im Finale bescherte Zverev nicht nur den Titel, sondern auch die Chance, den Rückstand auf den Spanier Carlos Alcaraz deutlich zu verringern. Der Abstand schrumpfte auf lediglich 2655 Punkte, nachdem er zuvor 3600 Punkte betrug. Ein beachtlicher Wert, der zeigt, wie nah Zverev an der Weltspitze ist. Alcaraz, der aufgrund einer Handverletzung in Paris pausieren musste und auch in der Rasensaison ausfällt, verliert dadurch wertvolle Punkte. Vor allem sein letztjähriger Wimbledon-Finaleinzug und der Sieg im Queen’s Club kosten ihn nun Zähler.
Ein entscheidender Faktor für Zverev wird die Rasensaison sein. Im vergangenen Jahr scheiterte er bereits in der ersten Runde von Wimbledon, dieses Jahr hat er jedoch die Chance, seine Position deutlich zu verbessern. Er muss lediglich 375 Punkte verteidigen, im Vergleich dazu hat Jannik Sinner, der mit großem Abstand die Weltrangliste anführt, 13.500 Punkte. Zverevs persönlicher Höchstwert liegt bei 8240 Punkten, erreicht im August 2021.
Die Dominanz von Jannik Sinner ist weiterhin unangefochten. Der Italiener, der auch Wimbledon gewonnen hat, führt das Ranking klar an und liegt mit 13.500 Punkten weit vor Alcaraz (9960). Zverev folgt mit 7305 Punkten. Cobolli hingegen, der im Finale dem Deutschen unterlag, klettert erstmals in die Top 10 und wird als Zehnter geführt – eine bemerkenswerte Leistung des jungen Italieners.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Zverev die Chance nutzen kann, Alcaraz im Kampf um Platz zwei abzufangen. Seine Form ist intakt, und die Rasensaison bietet ihm die ideale Bühne dafür. Doch die Konkurrenz schläft nicht, und der Kampf um die Spitzenpositionen im Tennis wird weiter spannend bleiben. Der bisherige Rückstand auf Sinner ist zwar immens, doch im Tennis ist alles möglich.
