Zverev kämpft sich zurück: dramatischer sieg in monte carlo!
Alexander Zverev hat in Monte Carlo Nerven aus Stahl bewiesen. Nach einem denkbar schlechten Start und einem 0:4-Rückstand im dritten Satz gegen Cristian Garín kämpftesich der Deutsche zurück ins Achtelfinale des ATP Masters – ein Sieg, der mehr als nur eine Runde vorweist.

Ein auftakt nach maß – und dann der dämpfer
Die Sandplatzsaison hatte für Zverev im Vorjahr in Monte Carlo mit einer überraschenden Niederlage gegen Matteo Berretini begonnen. Dieses Jahr schien sich die Geschichte zu wiederholen. Garín präsentierte sich von Beginn an in Topform und ließ Zverev kaum Luft zum Atmen. Der erste Satz ging glatt an den Argentinier, und auch im zweiten Durchgang tat sich der Hamburger schwer.
Doch dann zeigte Zverev seine Klasse. Er fand besser ins Spiel, erhöhte den Druck auf Garín und nutzte dessen erste Fehler eiskalt aus. Der deutsche Tennisstar wehrte im entscheidenden Aufschlagspiel drei Breakbälle ab und sicherte sich den Sieg mit 4:6, 6:4, 7:5. Ein hart erkämpfter Erfolg, der Zverev Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben gibt.
Lo que nadie cuenta es die Bedeutung dieses Sieges für das Selbstvertrauen des Deutschen. Nach einer durchwachsenen Saison ist ein Erfolg wie dieser Balsam für die Seele und ein Zeichen, dass er immer noch zu den Top-Spielern der Welt gehört. Der Sieg gegen Garín zeigt, dass Zverev auch unter Druck bestehen kann und über die nötige mentale Stärke verfügt, um auch schwierige Situationen zu meistern.
Im Achtelfinale trifft Zverev nun auf den Belgier Zizou Bergs. Ein weiteres Duell auf Augenhöhe, das verspricht, spannend zu werden. Aber eines ist klar: Zverev ist gewarnt und wird sich wackerer präsentieren müssen, wenn er seine Grand-Slam-Ambitionen in Paris wahr machen will. Die Zahl spricht für sich: Zverev hat in dieser Saison bereits deutliche Fortschritte gezeigt und scheint bereit für den großen Wurf zu sein.
