Zverev kämpft mit schmerzen – achtelfinal-duell in madrid in gefahr?

Madrid – Alexander Zverev hat sich beim ATP-Masters in Madrid trotz angeschlagener Gesundheit ins Achtelfinale gekämpft. Der Hamburger präsentierte sich zwar stellenweise beeindruckend, doch die Körpersorgen des Weltranglisten-Dritten werfen nun einen Schatten auf seine weiteren Ambitionen in der Sandplatzsaison.

Ein sieg mit fragezeichen

Gegen den französischen Qualifikanten Térence Atmane hatte Zverev im ersten Satz keine größeren Probleme und sicherte sich diesen mit 6:3. Im zweiten Satz kam es dann jedoch zu einem überraschenden Einbruch. Nach einer klaren Führung von 5:2 verlor der Hamburger plötzlich die Kontrolle und musste in ein umkämpftes Tiebreak, das er letztendlich mit 7:2 gewann. „Ich hatte im zweiten Satz ein paar körperliche Probleme. Ich werde nicht sagen, was es ist“, erklärte Zverev nach dem Match. Die vage Aussage lässt berechtigte Zweifel aufkommen, ob er bei seinem anstehenden Achtelfinalspiel antreten kann.

Herausforderer wartet – und das ist ein schwergewicht

Herausforderer wartet – und das ist ein schwergewicht

Im Achtelfinale trifft Zverev auf einen der beiden Spieler, die sich am Abend noch qualifizieren werden: entweder Karen Chatschanow, gegen den er bereits 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio einen dramatischen Finalsieg feierte, oder der junge Jakub Mensik. Ein Duell mit Chatschanow hätte eine besondere Bedeutung, da es sich um eine Revanche für das verlorene Finale handeln würde. Doch unabhängig vom Gegner wird Zverev vor eine schwere Aufgabe gestellt, insbesondere wenn er nicht bei voller Fitness ist. Die French Open, der Höhepunkt der Sandplatzsaison, stehen nur wenige Wochen vor der Tür, und Zverev wird nun gezwungen, seine Belastung sorgfältig abzuwägen.

Sinner-problem bleibt bestehen

Sinner-problem bleibt bestehen

Ein weiteres Thema, das im Fokus steht, ist die Serie von Jannik Sinner. Der Weltranglisten-Erste hat die bisherigen vier Masters-Turniere der Saison gewonnen und dabei stets Zverev im Halbfinale ausgeschaltet. Ein erneintes Aufeinandertreffen könnte es erst im Finale in Madrid geben – ein Szenario, das Zverev angesichts seiner aktuellen Form und körperlichen Verfassung kaum Hoffnung macht. Die Frage ist: Kann er sich bis dahin steigern und endlich den Bann brechen?