Zverev feiert grand-slam-triumph – und neckt sein team!
Paris bebte Tennisgeschichte! Alexander Zverev hat bei den French Open 2026 seinen ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Der Sieg gegen Flavio Cobolli war dramatisch, ein Fünf-Satz-Krimi, der den Hamburger zum deutschen Tennis-Helden katapultierte. Doch der Jubel nach dem Match hatte es in sich – und offenbarte einen sehr humorvollen Zverev.
Ein neuer mann im team – und ein scherz
Nach der emotionalen Siegesrede, in der Zverev sich bei seinem gesamten Team bedankte, kam er auf seinen neuen Physiotherapeuten zu sprechen. Dieser sei erst seit zwei Wochen dabei, wie der 29-Jährige schmunzelnd feststellte. Der Seitenhieb ließ nicht lange auf sich warten: „Frag’ bloß nicht nach einem Bonus oder so. Das hat nichts mit dir zu tun!“ Eine Ansage, die das Publikum zum Lachen brachte und die lockere Atmosphäre im Team unterstrich.
Das enge Team Zverev betonte, wie lange er bereits mit vielen seiner Mitstreiter zusammenarbeitet. „Ich habe wohl das dienstälteste Team der Welt! Mein Vater trainiert mich seit 29 Jahren – ich kriege ihn einfach nicht los! Auch meinen Bruder habe ich schon so lange dabei, der bleibt auch.“ Diese humorvolle Feststellung zeugte von tiefer Verbundenheit und einer gewachsenen Dynamik im Team.
Marcelo Melo, ein wichtiger Bestandteil des Teams, der Zverev auch im Doppel unterstützt, erhielt ebenfalls besondere Erwähnung. „Er ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Leute, weil er dafür sorgt, dass ich glücklich bleibe – was ziemlich schwierig ist“, gestand Zverev ehrlich. Dieser Insider-Witz offenbarte eine menschliche Seite des Champions, die selten zu sehen ist.

Mehr als nur ein titel: eine lange reise
Doch der lockere Humor wich schnell der Ernsthaftigkeit. Zverev erinnerte an die schwierigen Zeiten, die er und sein Team hinter sich gelassen haben. „Wir haben so viel durchgemacht. Verletzungen, bittere Niederlagen. Wir haben in den wichtigsten Momenten verloren, aber jetzt sind wir Grand-Slam-Sieger. Darauf kommt es an.“ Mit diesen Worten fasste er die Bedeutung des Triumphes in Roland Garros zusammen – ein Triumph, der nicht nur sportlichen Erfolg, sondern auch die Belastbarkeit und den unbändigen Willen des Teams widerspiegelt.
Alexander Zverev löste damit den Bann des deutschen Grand-Slam-Durststreckes und reihte sich in die Riege der deutschen Tennis-Legenden ein – und das mit einem Augenzwinkern und einem unvergesslichen Moment der Menschlichkeit.
