Zverev explodiert: „schlimmste platzbedingungen, die ich je erlebt habe!“,

Rom – Alexander Zverev hat nach seinem überraschenden Aus im Viertelfinale des Masters 1000 Turniers in Rom verbal wie geladen. Der deutsche Tennisstar wetterte über die Platzverhältnisse und den Wind, die seiner Leistung massiv im Weg standen. Ein Ausscheiden, das er so nicht hätte kommen sehen, zumindest nicht unter diesen Umständen.

Die bedingungen als ausrede? zverev zeigt sich frustriert

Die bedingungen als ausrede? zverev zeigt sich frustriert

Nach der Niederlage gegen den italienischen Publikumsliebling Luciano Darderi, der ihn in einem dramatischen Match mit vier verschlafenen Matchbällen bezwingen konnte, ließ Zverev seiner Frustration freien Lauf. „Ich glaube, das ist die schlechteste Platzfläche, auf der ich jemals gespielt habe. Junior, Profi, Futures, Training – ich habe noch nie auf einer so schlechten Oberfläche gespielt“, erklärte Zverev sichtlich aufgebracht in der Mixed Zone. Der Wind, der über den Platz fegte, verschärfte die Situation zusätzlich. „Ich habe einen Matchball und der Ball fliegt mir über den Kopf. Ich habe einen Breakball und der Ball rollt. Das war hart“, so der Weltranglisten-Dritte.

Zverev warf einen Blick zurück auf den verlorenen Satz und äußerte den Eindruck, dass er das Spiel eigentlich in zwei Sätzen hätte gewinnen können. „Ich hätte das Match in zwei Sätzen gewinnen sollen, das ist die Geschichte. Dann hat er im dritten Satz natürlich das Glück gehabt.“ Trotzdem würdigte er die Leistung seines Gegners: „Darderi hat natürlich ein unglaubliches Tennis gespielt.“

Die Niederlage könnte aber auch ein Segen sein, wie Zverev meint. „Ich kann jetzt eine Pause machen, meine Energie wieder aufladen und mich optimal auf die French Open vorbereiten. Ich habe ein paar freie Tage. Fast zwei Wochen bis zu unserem nächsten Match. Das werde ich hoffentlich nutzen.“ Nach dem Finaleinzug in Madrid, in dem er gegen Jannik Sinner unterlag, war die Enttäuschung in Rom deutlich spürbar, doch der Fokus liegt nun auf Paris.

Darderi seinerseits zeigte eine beeindruckende Leistung und zieht verdient ins Halbfinale gegen Rafael Nadal ein. Ob Zverev seine Worte über die Platzverhältnisse bereuen wird, wenn er sich in Paris wiederfindet? Die French Open stehen vor der Tür und Zverev muss sich neu fokussieren, um seine Ambitionen zu verwirklichen. Die Konzentration muss jetzt auf dem Platz liegen, nicht auf den Bedingungen – denn die hat er ohnehin nicht im Griff.