Zverev: becker sieht riesenchance auf french open – alcaraz-aus!
Paris fiebert, und die Tenniswelt hält den Atem an: Alexander Zverev hat in Roland Garros plötzlich eine glänzende Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Titel. Die Absage von Carlos Alcaraz hat die Setzliste durcheinandergewirbelt und den Hamburger an Position zwei katapultiert – mit weitreichenden Konsequenzen, wie Tennis-Legende Boris Becker nun bekräftigt.

Becker: „sascha kann es dieses jahr schaffen“
„Es ist kein Spieler in seiner Hälfte, vor dem er Angst haben muss“, erklärt Becker in einer Medienrunde. Die Abwesenheit des spanischen Supertalents Alcaraz, der als einer der größten Titelanwärter galt, eröffnet Zverev eine Tür, die er unbedingt nutzen sollte. Becker sieht in der aktuellen Konstellation eine „große sportliche Chance“ für den gebürtigen Hamburger, den er als „einen der fittesten Spieler“ einschätzt. Die Bedingungen in Paris liegen dem Finalisten von 2024 und dreimaligen Halbfinalisten ausgezeichnet, was seine Chancen zusätzlich erhöhen.
Doch das Turnier ist lang, und der Weg ins Finale wird alles andere als einfach. Zverev trifft in der ersten Runde auf den Franzosen Benjamin Bonzi – ein Duell, das sicherlich nicht zu unterschätzen ist. Das eigentliche Problem könnte jedoch im Viertelfinale oder Halbfinale lauten: Jannik Sinner, der als haushoher Favorit in Paris antritt und eine beeindruckende Siegesserie von 29 Spielen und sechs Masters-1000-Titeln vorweisen kann.
Die Ergebnisse lügen nicht: Zverev hat gegen Sinner in den letzten neun Duellen keinen Satz gewinnen können. Ein düsteres Kapitel, das jedoch auch eine Motivation sein könnte. „Best-of-Five gegen Sinner zu spielen, wenn es denn dazu kommt, könnte ein Vorteil für Sascha sein“, mutmaßt Becker. Die längeren Matches könnten dem körperlich robusten Zverev entgegenwirken, während Sinner in der Vergangenheit bei Ausdauerleistungen Schwächen zeigte. Ob diese Taktik aufgeht, wird die Zeit zeigen.
Die French Open versprechen Spannung pur. Ob Zverev die Chance ergreifen und endlich den ersehnten Grand-Slam-Titel gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Der Hamburger ist heiß auf den Sieg, und mit ein wenig Glück und einer Prise Nervenstärke steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Die Tenniswelt wird gespannt sein, wie sich diese Geschichte entwickelt – ein Rennen, das bisher von Verletzungspech und verpassten Chancen geprägt war, könnte nun endlich seinen glorreichen Abschluss finden.
