Zverev alcaraz australian open: der wahnsinn von melbourne!
- Zverev nach dem alcaraz-krimi: "hätte im zweiten satz gewinnen müssen!"
- Das umstrittene medical timeout: war es fair?
- Zverev: der zweite satz war der schlüssel
- Alcaraz erklärt das medical timeout
- Fünfsatzdrama: zverev kämpfte bis zum schluss
- Ein versöhnlicher blick nach vorn
- Die wichtigsten fakten im überblick
Zverev nach dem alcaraz-krimi: "hätte im zweiten satz gewinnen müssen!"
Melbourne – Dramatik pur bei den Australian Open! Alexander Zverev verpasste das Finale gegen Carlos Alcaraz nur knapp, doch ein strittiges Medical Timeout des Spaniers sorgte für heftige Diskussionen. Trotz der bitteren Niederlage zeigte sich Zverev auf der Pressekonferenz fair, will die Entscheidung aber nicht unkommentiert lassen.
Das umstrittene medical timeout: war es fair?
Der Knackpunkt des Matches war zweifellos das Medical Timeout von Alcaraz beim Stand von 4:5 im dritten Satz. Zverev machte keinen Hehl daraus, dass er die Entscheidung des Schiedsrichters für "Bullshit" hielt. "Er hatte Krämpfe und da darf man normalerweise kein Medical Timeout nehmen", kritisierte der Deutsche. Trotzdem betonte er, dass er die Niederlage nicht allein darauf zurückführen wolle.
Zverev: der zweite satz war der schlüssel
"Ich hätte den zweiten Satz gewinnen müssen. Da habe ich schlecht serviert", räumte Zverev ein. Er verspielte eine komfortable 5:2-Führung und geriet mit 0:2 Sätzen in Rückstand. Dieser Rückschlag erwies sich letztlich als entscheidend. Alcaraz erholte sich im Laufe des Matches und drehte das Spiel.
Alcaraz erklärt das medical timeout
Carlos Alcaraz selbst erklärte, dass er im rechten Adduktor etwas gespürt habe. "Ich habe zunächst nicht genau gewusst, was das Problem war", sagte der 22-Jährige. Er habe den Physiotherapeuten gerufen und dieser habe sich für die medizinische Auszeit entschieden. Die Erklärung gab den Diskussionen jedoch keinen Frieden.
Fünfsatzdrama: zverev kämpfte bis zum schluss
Im fünften Satz führte Zverev zwischenzeitlich 5:3 und schlug auf den Einzug ins Finale. Doch Alcaraz bewies seine Nervenstärke und holte sich mit drei Spielgewinnen in Folge das Break zurück. "Lustigerweise habe ich wegen des fünften Satzes keine Reue. Da habe ich einfach nur um mein Leben gekämpft", gestand Zverev.
Ein versöhnlicher blick nach vorn
Trotz der Enttäuschung zog Zverev ein versöhnliches Fazit. "Wir sind beide ans absolute Limit gegangen. Ich bin auch stolz auf mich, wie ich zurückgekommen bin", sagte er. Er betonte, dass das Jahr gerade erst begonnen habe und er mit weiterem Training und harter Arbeit viel erreichen könne. Sein nächster Grand-Slam-Anlauf steht im Mai bei den French Open an.
Die wichtigsten fakten im überblick
- Ergebnis: Alexander Zverev – Carlos Alcaraz (6:7, 6:4, 3:6, 7:6, 6:3)
- Spielzeit: 5 Stunden und 27 Minuten
- Entscheidende Szene: Das Medical Timeout von Carlos Alcaraz
- Nächster Grand Slam: French Open (24. Mai – 7. Juni)