Zukunft von Nico Schlotterbeck: Bleibt er beim BVB oder wechselt er?

Schlotterbeck und sein mega-angebot

Die wichtigste Personalie beim BVB dreht sich nicht um einen Neuzugang, sondern um die Zukunft von Nico Schlotterbeck (25). Der Nationalverteidiger hat ein Mega-Angebot bis 2030 vorliegen: rund 8 Millionen Euro Grundgehalt pro Jahr, dazu dicke Boni. Doch der Abwehrchef lässt sich Zeit – entscheiden will er erst im Frühjahr.

Bvb will schlotterbeck mit kapitäns-würde halten

Bvb will schlotterbeck mit kapitäns-würde halten

Trotzdem läuft hinter den Kulissen längst der große Überzeugungspoker. Die BVB-Bosse setzen auf Nähe, Führung – und Emotion. Beim Pokalspiel in Frankfurt übergab Vize-Kapitän Julian Brandt (29) freiwillig die Kapitänsbinde an Schlotterbeck – ein starkes Zeichen aus der Mannschaft, das Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (49) und Sportdirektor Sebastian Kehl (45) sehr entgegenkommt.

Schlotterbeck: titel-frage entscheidet mit

Schlotterbeck: titel-frage entscheidet mit

Warum zögert Schlotterbeck überhaupt? Der Innenverteidiger will abwarten, wohin sich der Klub sportlich entwickelt. Geht noch was in Sachen Titel? Der Pokalsieg in Frankfurt (4:2 nach Elfmeterschießen) hat zumindest neue Hoffnung gemacht. Doch wer ganz oben angreifen will – Meisterschaft, Champions League – muss sich fragen: Reicht der BVB dafür?

Bvb bereit, tief in die tasche zu greifen

Bvb bereit, tief in die tasche zu greifen

Klar ist: Der BVB ist bereit, für Schlotterbeck tief in die Tasche zu greifen. Nach BILD-Informationen fordert der Verteidiger ein Jahresgehalt im zweistelligen Millionenbereich. Die Bosse wissen: Ein gleichwertiger Ersatz würde noch teurer werden – wie das Beispiel Karim Adeyemi (23) gezeigt hat.

Emotionen und heimatgefühl

Emotionen spielen eine zentrale Rolle. Schlotterbecks Familie ist längst tief mit dem Klub verbunden, reist zu Auswärtsspielen mit – und könnte jederzeit in seinem Haus im Dortmunder Süden wohnen. Nähe und Geborgenheit – schwer zu ersetzen.

Watzke und kovac mischen mit

Sogar Hans-Joachim Watzke (65), sonst zurückhaltend bei sportlichen Fragen, hat sich eingeschaltet. Beim DFB-Team suchte der Ober-Boss das direkte Gespräch mit Schlotterbeck – und machte ihm klar, was es bedeuten kann, beim BVB zur Vereinsikone wie Mats Hummels zu werden. Auch Trainer Niko Kovac (54) mischt mit. Er und Schlotterbeck teilen Werte wie Einsatz, Ehrgeiz und Teamgeist – ein weiterer Trumpf im Dortmunder Spiel.

Reif schwärmt von schlotterbeck

Auch BILD-Experte Marcel Reif (75) ist überzeugt: „Ein Typ wie Schlotterbeck, der dir die Bälle chirurgisch genau über 60 Meter auf die andere Seite spielen kann, nachdem er ihn erobert hat im Zweikampf – das ist eine Nummer als Innenverteidiger und das wissen alle. Aber Dortmund ist ein Klub mit Ambitionen, der dir verlässlich Champions League garantiert. Dort hast du ein Standing, dann bist du Kapitän und spielst vor dieser Gelben Wand.“

Fazit

Die Frage bleibt: Reichen all diese Argumente, damit Schlotterbeck in Dortmund unterschreibt?