Zitters am calderón: andradas fehlverhalten katapultiert adrián ins rampenlicht
Ein Schlag, ein verhängnisvoller Moment: Der Rote Karton für Esteban Andrada wirft einen langen Schatten auf den Real Zaragoza. Was als unglücklicher Ausrutscher begann, könnte nun die Rettung des Teams bedeuten – oder den endgültigen Abstieg besiegeln.

Die last auf adriáns schultern: eine chance oder ein fluch?
Die Sperre von 13 Spielen für Andrada katapultiert den jungen Torwart Adrián Rodríguez in die Rolle des Stammkeepers für die verbleibenden fünf Spieltage. Eine gewaltige Aufgabe, angesichts der Tatsache, dass sein bisheriges Engagement in dieser Saison von wenig Erfolg gekrönt war. In zehn Ligaspielen stand er zwischen den Pfosten, verzeichnete drei Unentschieden und sieben Niederlagen. Die Umstände waren selten ideal, er selbst überzeugte immer wieder als bester Mann seiner Mannschaft – doch das Glück blieb aus.
Denn das Problem liegt nicht in Adriáns Leistung, sondern im Ergebnis. Die Abwehr vor ihm wirkte oft wie ein Sieb, und die Offensive fand selten ihren Rhythmus. Er hat Penaltys gehalten, wichtige Paraden gezeigt, aber der Erfolg blieb aus. Nun muss er diese Negativspirale durchbrechen, denn der Real Zaragoza ist auf einen Punktgewinn in nahezu jedem verbleibenden Spiel angewiesen, um den Abstieg in die Drittklassigkeit abzuwenden.
Der letzte Auftritt gegen Cádiz, den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, am 13. Dezember, ließ zumindest einen Hoffnungsschimmer aufblitzen. Adrián verhinderte einen Rückstand durch eine Parade im Elfmeterschießen und gleicht damit das Torverhältnis aus. Das könnte am Ende den Unterschied machen. Morgen empfängt der Verein Granada im Ibercaja Estadio. Das Hinspiel endete mit einer deutlichen 3:1-Niederlage – ein Weckruf für die Abwehr.
Adrián wird versuchen, seine Kette der Unlücke zu durchbrechen und seinen Kasten sauber zu halten – etwas, das ihm in dieser Saison erst einmal gelang. Die Fans des Real Zaragoza haben Vertrauen in den jungen Balearer, der nun die Chance hat, zum Helden zu werden und den vermeintlich katastrophalen Abstieg zu verhindern. Es ist ein Drahtseilakt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
