Zaragoza schnürt juwelen-verlängerung: terrer bleibt bis 2029
Real Zaragoza zieht den kurzen Draht und sichert sich das Herzstück der eigenen Zukunft: Lucas Terrer unterschreibt bis 2029. Der 20-jährige Sechser, der vor zwei Jahren in LaLiga Hypermotion debütierte, bekommt das Vertrauen, das Iván Azón im Sommer vermissen musste.
Ein junge aus der casablanca, der nie um den platz herumspielte
2015 wechselte der A-Nationalspieler von Stadium Casablanca ins Trainingszentrum von Zaragoza. Seitdem zieht er geradeaus durch: Alevín, Infantil, Cadete, Juvenil, Atlético, Deportivo Aragón – kein Zwischenschritt blieb aus. 74 Minuten reichten am 12. März 2023 in Manresa, um zu zeigen, dass er auch gegen Erwachsene nicht klein bekommt. Seitdem trägt er das Kapitänsbinde-Logo, wenn er für den Zweitligisten aufläuft.
Immer wieder wurde er zu den Profis hochgezogen, doch erst am 3. März 2024 war es soweit: 13 Minuten gegen Amorebieta, eingewechselt von Julio Velázquez – der Startschuss für vier weitere Einsätze in der Saison 2023/24, fünf weitere in dieser Spielzeit. Höhepunkt: die erste Startelf-Partie gegen Burgos am 28. Februar im Ibercaja Estadio. Zehn Pflichtspiele, null Nervosität, ein Gesicht, das sich merken lohnt.

Lalo arantegui setzt auf dna statt transfer
Sportdirektor Lalo Arantegui kehrte mit einer klaren Agenda zurück: Den Jugendstift wieder aufreißen. Nach Hugo Pinilla folgt nun Terrer. Die Botschaft: Wer bei Zaragoza aufwächst, soll nicht wegdenken, sondern weitermachen. Die Azón-Absage an ein Angebot im vergangenen Sommer schmerzt noch – hier wird nachgesteuert.
Der Klub hält an seinem Rohdiamanten fest, der in der Medulla schon jetzt die Uhren neu stellt. 2029 ist kein Zufallsdatum; es ist das Signal, dass Zaragoza wieder auf eigenen Füßen stehen will. Und Terrer? Er unterschreibt nicht nur einen Vertrag, er unterschreibt ein Versprechen: den nächsten Schritt nicht irgendwo, sondern daheim zu gehen.
