Zaragoza scheitert knapp: bittere niederlage im halbfinale!
Ein verheerender erster Viertel – das ist die bittere Pille, die das Publikum von Casademont Zaragoza heute schlucken musste. Gegen Fenerbahçe Istanbul fehlten die nötigen Mittel, um das Finale der EuroCup Basketball League zu erreichen. Ein Fehlstart, der sich nicht mehr wettmachen ließ, obwohl ein beeindruckender Comeback-Versuch am Ende doch nicht zum Erfolg reichte.

Die anfangsphase entscheidet das spiel
Die ersten zehn Minuten waren ein Desaster für Zaragoza. Nur vier Punkte erzielten sie, während Fenerbahçe bereits 24 Punkte auf das Konto brachte. Diese Diskrepanz schlug sich unweigerlich im weiteren Spielverlauf nieder. Carlos Cantero, der Trainer des Teams, sprach nach dem Spiel von einem „Ausrutscher“, der schwerwiegende Folgen hatte. „Wenn dieses erste Viertel 16:15 ausgegangen wäre, hätten wir das Spiel gewonnen“, so Cantero frustriert. Die Wahrheit liegt auf der Hand: Die fehlende Treffsicherheit in den entscheidenden Momenten kostete Zaragoza das Halbfinale.
Doch das Team zeigte Moral. Im zweiten und dritten Viertel gelang es ihnen, zurück ins Spiel zu finden und sogar einen Vorsprung herauszuarbeiten. Ein beeindruckender Kampfgeist war zu erkennen, doch es reichte am Ende nicht aus. Das Ergebnis von 63:56 spiegelt die Dramatik des Spiels wider, lässt aber auch die Enttäuschung über das verpasste Ziel deutlich erkennen.
Cantero zeigte sich nach dem Spiel sichtlich bedrückt: „Es ist eine gemischte Gefühlslage. Wir haben bewiesen, dass wir besser sind, aber das Ergebnis spiegelt das nicht wider. Es war einfach nur so, dass der Ball im ersten Viertel nicht reingewechselt hat.“ Die Worte des Trainers fassen die Frustration des Teams perfekt zusammen. Ein einziger Abschnitt, der das gesamte Spiel bestimmt hat.
Am Sonntag treffen Fenerbahçe und Galatasaray Istanbul im Finale aufeinander, während Zaragoza gegen Spar Girona um den dritten Platz kämpfen wird. Ein tröstlicher Trost, aber für die Fans von Zaragoza sicherlich nicht mehr als ein schwacher Trost. Die Saison endet mit einem bitteren Nachgeschmack, aber auch mit der Erkenntnis, dass das Team trotz der Niederlage alles gegeben hat.
