Yamals wutausbruch vor atlético-kracher: barças zukunft droht zu implodieren

Lamine Yamal stampft vom Feld, zieht die Kapuze tief ins Gesicht und ignoriert selbstPau Cubarsí, der ihn am Arm packt. Drei Tage vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen Atlético Madrid kocht beim 18-jährigen Superstar nicht nur Frust, sondern ein ganzer Kessel. Die Bilder vom 2:1 gegen dieselben Rojiblancos am Sonntag gehen um die Welt – und sie zeigen: Barças Goldjunge ist kurz davor, sich selbst zu verspeisen.

Die szene, die hansi flick nicht mehr wegerklären kann

Stoppbilder aus dem Riyadh Air Metropolitano: Yamal schubst die Hand Cubarsís weg, stapft in den Katakomben-Gang, Flick folgt ihm, die Lippen bewegen sich schnell, die Gestik ist eindeutig. Kein Handschlag. Kein Blick. Spanische Zeitungen sprechen von einem heftigen Wortgefecht mit Torwarttrainer Ramón de la Fuente, weil Yamal mehr Ballkontakte forderte. Der Verein schweigt, Flick beschwichtigt: „Viele Emotionen, alles gut.“ Doch das klappt nicht mehr.

Denn es ist schon die dritte Eskalation innerhalb eines Monats. Gegen Rayo Vallecano (1:0) murmelte er beim Hinausgehen: „Immer ich, das ist verrückt.“ Gegen Levante (3:0) ließ er sich auf der Bank erst nach zwei Minuten nieder. Kein Tor in diesen Partien, trotz 37 Scorer-Punkten in 41 Pflichtspielen. Die Quote ist absurd hoch, der Frust ebenso.

Barça steht auf einem vulkan

Barça steht auf einem vulkan

Der Klub schielt auf das Double, doch die Kabine ist ein Pulverfass. Yamal trägt 30 Prozent aller Barcelona-Tore – verliert Flick ihn mental, bricht das Spielsystem zusammen. Atlético wird heute Abend genau das testen: hohes Pressing auf Yamal, Fouls, Provokationen. Wenn der Teenager wieder in Selbstgespräche verfällt, nutzen Simeones Riechhunde die Lücke.

Intern sickert durch: Mitspieler verstehen seinen Ehrgeiz, aber das Theater nervt. „Wir sind ein Kollektiv, kein Ein-Mann-Circus“, zitiert Radio Catalunya einen Leistungsträger. Flick hat bisher jeden Zwischenfall weggelächelt, doch im Champions-League-K.o.-Spiel zählt nur Resultat. Ein früher Rempler, eine Gelbe wegen Meckerns – und Yamal droht das Aus im Rückspiel.

Die rechnung, die sich heute abend öffnet

Die rechnung, die sich heute abend öffnet

Der deutsche Trainer muss entscheiden: schützt er das Talent oder stellt er es auf die Bank? Beides ist riskiert. Ohne Yamal fehlt die einzig wahre Dribbelwaffe, mit ihm droht eine Eskalation, die Atlético ausnutzt. Die Königsklasse ist kein Erziehungsprojekt, hier zählt Kaltblütigkeit. Yamal kann heute den Sprung vom Wunderkind zum Weltstar vollziehen – oder sich endgültig als Diva outen.

Kick-off 21.00 Uhr. Die Kameras werden wieder auf Yamals Gesicht zoomen. Barça-Fans hoffen auf Magie, der Klub auf Reife. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Genie und Zerreißprobe. Flick hat recht: Es ist menschlich, wütend zu sein. Aber Fußball ist grausam. Wer sich selbst zerlegt, bekommt keinen zweiten Versuch.