Yamal zögert: wm-einsatz über 90 minuten noch zu früh?
Atlanta – Lamine Yamal, Spaniens Shootingstar, dämpft die Erwartungen hinsichtlich eines kompletten WM-Einsatzes. Der 18-Jährige äußerte sich nach dem müden 0:0 gegen Kap Verde zurückhaltend und betonte, dass er sich noch in der Eingewöhnungsphase befinde. Ein Einsatz über die volle Distanz wäre zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht, so Yamal im Gespräch mit TVE.

Eingewöhnung und körperliche fitness
Yamal wurde im ersten Gruppenspiel erst in der 71. Minute eingewechselt. Für das entscheidende Duell am Sonntag gegen Saudi-Arabien hofft er nun zumindest auf mehr Spielzeit. „Ich kann definitiv so viele Minuten spielen, wie der Trainer möchte“, erklärte er im Sender. Ein kleiner Trost für den jungen Offensivspieler: Sein Teamkollege Nico Williams, ebenfalls mit Oberschenkelproblemen zur WM gereist, scheint körperlich sogar in besserer Verfassung zu sein. „Körperlich ist Nico sogar besser drauf als ich“, bemerkte Yamal.
Doch der Fokus liegt klar auf dem bevorstehenden Spiel. Die Ausgangslage ist ernst: Nur ein Sieg gegen Saudi-Arabien reicht Spanien, um seine Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. „Natürlich müssen wir am Sonntag gewinnen, denn wir gehören zu den Favoriten und brauchen diesen Sieg“, mahnte Yamal. Die Marschroute ist vorgezeichnet, das Team ist es sich bewusst. Die Erwartungen sind hoch, der Druck ist spürbar.
Die WM bietet ein Feuerwerk an Emotionen und Spannung – und Spanien muss sich nun beweisen. Die Frage ist, ob Yamal, trotz seiner Zurückhaltung, eine entscheidende Rolle bei diesem Vorhaben spielen kann. Die Antwort liefert das Spiel gegen Saudi-Arabien.
