Yamal und williams: spanien bereitet offensivduo auf wm-debüt vor

Ein Jubelschrei hallte am Dienstag über den Trainingsplatz in Girona – und er klang nach Erleichterung. Lamine Yamal und Nico Williams, zwei der vielversprechendsten Offensivkräfte der spanischen Nationalmannschaft, haben die medizinische Freigabe erhalten und nahmen erstmals seit Tagen wieder voll am Training teil. Das Duett, für das Trainer Luis de la Fuente große Pläne hat, könnte bald im Angriff der Furia Roja für Furore sorgen.

Die mühsame reise zur fitness

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Beide Spieler kamen mit muskulären Verlesungen ins Trainingslager, was die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Katar erheblich erschwerte. Doch offenbar hat das speziell entwickelte Rehabilitationsprogramm, das von De la Fuente und seinem Team konzipiert wurde, seine Früchte getragen. Statt direkt im ersten Gruppenspiel gegen Cabo Verde zu starten, sollen Yamal und Williams nun langsam aufgebaut werden. Der Fokus liegt auf dem Einsatz gegen Saudi-Arabien und Uruguay.

Ein Plan geht auf: De la Fuente hatte von Anfang an auf das Duo als Stammspieler gesetzt. Diese Taktik, die auf jugendlicher Energie und Flexibilität basiert, scheint sich zu bewähren. Das kollektive Abfeiern des Wiederbeitritts der beiden Flügelspieler in das Mannschaftstraining – ein „pasillo de collejas“, ein Spalier aus Schulterklopfern – unterstreicht die positive Stimmung im Team.

Victor Muñoz hingegen befindet sich noch im Aufholprozess. Auch hier sind die Zeichen aber positiv. Die Ausdehnung der WM auf 48 Teams ermöglicht es Spanien, die Belastung der Spieler zu reduzieren und Verletzungen vorzubeugen. Das Eröffnungsspiel gegen Cabo Verde bietet dabei eine willkommene Möglichkeit, Kräfte zu schonen und Risiken zu minimieren. Die Tatsache, dass es sich um ein vermeintlich schwächeres Team handelt, nimmt den Druck von den Schlüsselspielern. Das Risiko ist minimal.

Die Zahlen sprechen für sich: Mit Yamal und Williams in Topform wird Spanien im Angriff deutlich gefährlicher. Die beiden jungen Wilden verkörpern den neuen, dynamischen Fußballstil, den sich De la Fuente für die Zukunft des spanischen Nationalteams wünscht. Es bleibt abzuwarten, ob sie die Erwartungen erfüllen können, aber die Zeichen stehen gut.