Xavi enthüllt: laporta warf messi-deal kurz vor unterschrift auf den müll
Barça-Legende Xavi gibt dem Präsidenten die Schuld am geplatzten Liebes-Comeback – und zwar mit brisanten Details, die Laporta kurz vor den Wahlen unter Druck setzen.
Es war der 18. Dezember 2022, Lionel Messi hielt den Pokal in die Lüfte von Lusail und weinte. Nicht vor Glück, sondern vor Erleichterung. Endlich Weltmeister. Und endlich wieder heilbar. Die SMS an Xavi landete noch in derselben Nacht: „Ich will heim. Machst du’s möglich?“ Drei Monate später stand der Vertrag praktisch. Dann kam Laporta – und schlitzte die Unterschrift auf.
„Leo war verpflichtet, die liga hatte grünes licht“
Xavi beschreibt in der Interview-Serie mit La Vanguardia einen Ablauf, der wie ein Krimi klingt. Telefonate bis drei Uhr morgens, Jorge Messis Flug nach Barcelona, eine Leih-Klausel für 2023/24, um das Gehaltsgefüge nicht zu sprengen. „Wir hatten alles durchgerechnet, sogar die Steuer-Tricks“, sagt Xavi. „LaLiga schickte uns per E-Mail die Voraussetzungen, wir erfüllten sie.“ Der einzige Bremser: Präsident Joan Laporta, der laut Xavi „die Pistole auf die Brust setzte“ und drohte, „Krieg gegen Leo“ zu erklären, sollte dieser die Rückkehr wagen.
Warum? Kontrolle. Messis Aura, seine Stimme im Kader, seine Fangemeinde – alles drohte, Laportas Machtbasis zu unterminieren. „Er wollte keine zweite Sonne im System“, sagt Xavi. „Leo hätte die Kabine dominiert, ohne es zu wollen. Das passte nicht ins Kalkül.“

Anrufe blieben unbeantwortet – messi dachte, xavi würde ihn blockieren
Für Wochen glaubte der Argentinier, sein ehemaliger Mitspieler und nun Coach würde ihn absägen. „Ich rief dreimal am Tag an, ging direkt auf Mailbox“, erinnert sich Xavi. „Er dachte, ich wäre Teil des Spiels. Das hat mich zerrissen.“ Die Versöhnung kam erst, als Xavi Jorge Messi anrief und ihm die WhatsApp-Screenshots schickte – Datum, Uhrzeit, Laportas Droh-Sprachnachricht.
Am 1. Juni 2023 unterschrieb Messi bei Inter Miami. Keine Ablöse, kein Gehaltslimit, dafür Anteile an einem MLS-Franchise. Laporta verkündete auf Barça-TV stolz, man habe „die Würde des Klubs bewahrt“. Xavi lacht trocken: „Würde? Wir haben die größte Legende weggeschickt, weil jemand Angst vor eigenen Schatten hatte.“
Jetzt droht laporta der aufstand – 48 stunden vor der mitgliederversammlung
Die Enthüllung kommt zur Unzeit für Laporta: Am Samstag wählt die socialedade ihren Präsidenten. Die Opposition schießt scharf. Candidate Jordi Farré twittert: „Erst Cruyff, dann Messi. Wer ist der nächste auf der Abschussliste?“ Die Abteilung Kommunikation des Klubs dementiert nicht, sondern kündigt „ein umfassendes Statement“ an – Sprechstunde in 72 Stunden, genug Zeit, um intern Stimmen zu zählen.
Xavi selbst will sich nicht mehr in die Wahlkämpfe ziehen lassen. „Ich habe nur erzählt, was passiert ist. Mehr nicht.“ Doch die Bombe ist gezündet. Wenn die Mitglieder am Wochenende abstimmen, werden sie nicht nur über ein Amt entscheiden, sondern auch darüber, ob die Messi-Ära endgültig begraben oder doch noch einmal aufleben darf. Die Mehrheit der 150.000 stimmberechtigten socios ist älter als 45 – und damit alt genug, sich an die Zeit zu erinnern, als Camp Nou wegen einem einzigen Mann bebte. Laporta oder ein zweites Kapitel – die Wahl ist sein Referendum.
Der siebenfache Ballon-d’Or-Gewinner selbst schweigt. In Miami trainiert er unter Palmen, postet Fotos mit seinen Söhnen. Die einzige Spur: ein Heart-Emoji unter einem Fan-Video mit dem Titel „Volverías, Leo?“ Antwort: keine. Vielleicht weiß er längst, dass manche Türen, wenn sie einmal zugeschlagen werden, nur noch aus Träumen bestehen.
