Würzburg kickers: aufstiegskampf ist geschichte – jetzt zählt der pokal!

Die Würzburger Kickers sind es offiziell: Sie spielen um den Aufstieg in die 3. Liga! Nach dem Rückzug der SpVgg Unterhaching ist der Aufstiegskampf quasi abgewickelt, doch für die Mannschaft von Michael Schiele heißt das keineswegs, jetzt die Handbremse zu ziehen. Im Gegenteil: Der Fokus liegt nun auf einem erfolgreichen Abschluss der Saison und der Vorbereitung auf den DFB-Pokal.

Die letzten spiele: mehr als nur eine formsache

Die letzten spiele: mehr als nur eine formsache

Obwohl der Traum von der 3. Liga bereits wahr geworden ist, sind die verbleibenden drei Regionalligaspiele für die Würzburger Kickers alles andere als reine Formsache. Sportdirektor Sebastian Neumann betonte kurz und knapp: „Wir nehmen die Entscheidung zur Kenntnis.“ Was aber wirklich zählt, ist die Vorbereitung auf den DFB-Pokal, bei dem der Bayerische Fußball-Verband einen Startplatz über die Regionalliga vergibt. Der Rückzug der Nürnberger II aus dem Pokalrennen macht die Sache für die Kickers noch interessanter.

Die Chance auf den DFB-Pokal und mehr: Ein Sieg in den verbleibenden Spielen würde den Kickers mindestens den zweiten Platz in der Tabelle garantieren, was ihnen die Möglichkeit eröffnet, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Doch das ist nicht der einzige Anreiz. Am letzten Spieltag wäre eigentlich ein brisantes Duell mit Unterhaching auf dem Dallenberg angesetzt gewesen – ein vermeintliches Endspiel um den Aufstieg. Stattdessen geht es nun um Ruhm und Ehre im Pokal und darum, eine positive Dynamik für das Landespokal-Finale gegen 1860 München zu erzeugen.

Trainer Michael Schiele lässt keine Zweifel aufkommen: „Dann würdest du mit einem negativen Gefühl in die entscheidenden Spiele gehen.“ Er wird kein