Würzburg baskets beenden pleitenserie mit klarem sieg gegen heidelberg

Rückkehr zum erfolg: würzburg schlägt heidelberg

Die Würzburg Baskets haben ihre Durststrecke beendet und sich mit einem überzeugenden 70:54-Sieggegen die MLP Academics Heidelbergzurück in die Erfolgsspur gebracht. Nach vier Niederlagen in Folge war dies der achte Heimsieg im zehnten Spiel und ein wichtiger Schritt im Rennen um die Playoffs. Die Mannschaft von Trainer Denis Wucherer klettert vorerst von Platz sieben auf Rang vier der Easycredit Basketball-Bundesliga.

Revanche für die hinspiel-pleite

Revanche für die hinspiel-pleite

Die Würzburger hatten eine Rechnung offen zu begleichen. Im Hinspiel im Oktober kassierten sie mit 51:85 ihre höchste Saisonniederlage. Diese Schmach revanchierten sie sich nun eindrucksvoll. Der Sieg gegen Heidelberg war nicht nur sportlich wichtig, sondern auch mental eine Befreiung für das Team.

Faschings-stimmung und freibier für die fans

Zum „Faschings-Heimspiel“ hatten die Würzburger Fans Grund zum Feiern. Nach dem Spiel wurden im Foyer der „Turnhölle“ 500 Liter Freibier zu den Beats eines DJs ausgeschenkt. Die größtenteils verkleideten Anhänger genossen die ausgelassene Stimmung nach dem wichtigen Sieg sichtlich.

Zähes spiel und ein starkes drittes viertel

Trotz des klaren Endergebnisses war das Spiel alles andere als einseitig. Insbesondere das zweite Viertel war mit nur 17 Punkten (11:6) zäh und von vielen Fehlern geprägt. Im dritten Abschnitt jedoch zeigten die Würzburger eine starke Leistung und erzielten satte 45 Zähler.

Spannung bis zum schlussabschnitt

Die starke Leistung im dritten Viertel reichte jedoch nicht aus, um sich frühzeitig abzusetzen. Mit nur einem Punkt Vorsprung (47:46) ging es in die finalen zehn Minuten. Erst im Schlussabschnitt zogen die Würzburger davon, während Heidelberg einbrach und nur noch acht Punkte erzielte.

Erfolg nach champions league sieg

Der überraschende Sieg 47 Stunden zuvor in der Champions League gegen den FavoritenMalaga (80:71), der erste Pflichtspielerfolg nach sieben Niederlagen, schien neue Kräfte freigesetzt zu haben. Die Mannschaft zeigte sich hochmotiviert und kämpferisch.

Jonathan stove brilliert als man of the match

Jonathan Stove wurde als bester Werfer und Spieler des Spiels ausgezeichnet. Mit 19 Punkten war er maßgeblich am Sieg beteiligt. Im Anschluss an das Spiel äußerte er sich im Dyn-Interview: „Wir wissen, dass es Zeiten in einer Saison gibt, wo man viel reisen muss, oder viele Spiele in kurzer Zeit hat. Es gibt also keine Entschuldigungen, dass wir müde werden.“

Heidelbergs schwäche im schlussviertel

Heidelberg hingegen zeigte im Schlussviertel eine deutliche Schwäche und konnte dem Druck der Würzburger nicht mehr standhalten. Die fehlende Energie und Präzision führten zu vielen Fehlern und einem deutlichen Rückstand.